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Eine GesprÀchsreihe mit Potential

Was braucht die deutschsprachige Filmbranche? Was hat der Filmnachwuchs zu sagen, der vor den Startlöchern des ernsthaften Einstiegs in die kĂŒnftige Arbeitswelt steht. Judith Frahm und Fritzie Benesch haben es sich in ihrem Studium an der FilmuniversitĂ€t Babelsberg KONRAD WOLF nicht nehmen lassen in Eigeninitiative die GesprĂ€chsreihe „Ausnahmezustand Film?!“ zu starten, die nicht „um den heißen Brei“ redet, sondern mit diversen GĂ€sten ganz konkret den Finger in die Wunde legt.

Wie wollen wir in Zukunft miteinander arbeiten, denn so geht es nicht weiter.

Den Ausnahmezustand stoppen: Andere machen es vor!

Die beiden Produktionsstudentinnen sprechen mit uns ĂŒber ihre konkreten Vorstellungen und WĂŒnsche. Sie machen schnell klar, was möglich sein könnte und was fĂŒr ein Bestehen der Filmbranche unumgĂ€nglich ist. Unter dem Dachthema „New Work“ machen andere Branchen und LĂ€nder schon lĂ€ngst vor, was auch fĂŒr die Filmbranche wichtig und richtig ist – flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien, agiles und selbstbestimmtes Arbeiten. Darunter fallen auch Aspekte, wie ein familienfreundliches Arbeitsumfeld oder ein Job-Sharing-Modell bei dem zwei Menschen sich in Teilzeit einen Arbeitsbereich teilen können.

Es braucht, einen Austausch auf Augenhöhe!

Fritzie und Judith legen ihren Fokus auf den Austausch. Denn beide sind sich einig, es braucht den Dialog und nicht die Schuldzuweisung! Sich gegenseitig zuzuhören und zwar mit der Haltung nicht nur fĂŒr sich etwas zu Ă€ndern, sondern zugunsten aller Beteiligten zu handeln kann ein erster Schritt aus dem Ausnahmezustand in der Filmbranche sein.

Unsere GĂ€ste

Judith Frahm
Produktionsstudentin an der FilmuniversitÀt KONRAD WOLF

Fritzie Benesch
Produktionsstudentin an der FilmuniversitÀt KONRAD WOLF

Kontakt zu Ausnahmezustand Film?!
Instagram – @ausnahmezustand.film
Mail – ausnahmezustand.film@gmail.com 

WeiterfĂŒhrende Quellen

Corso-GesprĂ€ch – Wie kann ein Kulturwandel in Filmbranche gelingen?

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1160557.php

Basten, Lisa: „Wir Kreative!“ Das SelbstverstĂ€ndnis einer Branche

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#136 | Teamwork: Kollektive Prozesse im Film

Podcast
41 MINUTEN
16. MĂ€rz 2023

Staffelstart: Auf geht’s in die 6. Staffel!

Neben ersten Themen der neuen Folgen geben wir einen kleinen Einblick in die Arbeit der letzten Wochen. Auf einigen Festivals durften wir unterwegs sein und spannende GĂ€ste auf diversen Panels und Podiumsdiskussionen begrĂŒĂŸen.  Außerdem werden wir berichten, was unserer Meinung nach wichtig ist, um ein gutes FilmgesprĂ€ch zu fĂŒhren. Oder was braucht es eigentlich, um gut zu Netzwerken?

Netzwerken: Offen sein fĂŒr die Menschen und ihre Themen

Lieber locker und offen als angespannt mit der eigenen Agenda, ohne offene Ohren, Augen und Herz durch den Raum zu schreiten. Yugen versucht beim Netzwerken den Leuten Zeit zu geben, um ins GesprÀch zu kommen.

Drei wichtige Punkte haben wir fĂŒr euch aus dem GesprĂ€ch zum Thema Netzwerken festgehalten:

  1. #Netzwerkbuddy: Gehe mit jemanden auf die Veranstaltung, den du kennst, aber hÀngt nicht NUR miteinander ab. Stellt euch gegenseitig anderen Menschen vor, die vor Ort sind und dupliziert so eure Sichtbarkeit.
  2. #Offenheit: Sei offen fĂŒr die Menschen und Themen, die dir begegnen. Ganz ohne Agenda.
  3. #Oneliner: Hab zwei, drei kurze SĂ€tze ĂŒber dich parat: Wer bist du? Woran arbeitest du gerade? Wo willst du aktuell hin?

Und am wichtigsten: Wirklich ernsthaft interessiert und aktiv in das GesprÀch gehen. Mit diesen Tipps klappt es bestimmt mit dem Vernetzen.

Q&A’s auf Festivals: Was macht ein gutes FilmgesprĂ€ch aus?

Susanne ist es wichtig, bei FilmgesprÀchen zumindest kurz mit den Filmschaffenden ins VorgesprÀch gegangen zu sein.

„Kurz abchecken, was die Lage ist.“

Was brauchen die Filmschaffenden, um sich sicher zu fĂŒhlen und auf der BĂŒhne nach dem Screening frei ĂŒber ihre Arbeit berichten zu können? Vor allem das man sie und das Publikum ernst nimmt. Egal, ob man vor einem jungen Publikum oder einem Fachpublikum sitzt. Egal, ob die Filmschaffenden 8 Jahre oder 80 Jahre alt sind. Jeder bringt Erfahrungen und Geschichten mit, die es zu entdecken gilt und die mit Sicherheit wahre SchĂ€tze sind. Susanne’s wichtigste PrĂ€misse:

„Seid auf der BĂŒhne bei FilmgesprĂ€chen eine gute, wertschĂ€tzende Gastgeberin und geht davon aus, dass jeder etwas mitbringt, was einen ĂŒberraschen wird.“

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Podcast
1:52 STUNDEN
22. Dezember 2022

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und wie jedes Jahr wollen wir diese Zeit gemeinsam mit euch und mit unseren filmischen GlĂŒhweindialogen zelebrieren. Mit unserer nun bereits 140. Folge beenden wir unsere diesjĂ€hrige Staffel und freuen uns auf die neuen Folgen, Herausforderungen, Projekte, UnterstĂŒtzer*innen, Freunden und Mitstreiter*innen die auf uns alle im neuen Jahr warten. Diesen Anlass nutzen wir natĂŒrlich auch, um euch allen ein fettes Danke zu sagen. Ohne euch wĂ€re dieses Projekt nicht möglich gewesen. Also:

Danke!! – an unsere GĂ€ste, Kooperationspartner*innen, Mitstreiter*innen und natĂŒrlich auch allen, die uns hören, teilen und weiterempfehlen. Danke!! – an unsere Supporter*innen, Steady-UnterstĂŒtzer*innen oder PaypalunterstĂŒtzer*innen die uns so tatkrĂ€ftig, auch monetĂ€r, in diesem Jahr unterstĂŒtzt haben, damit wir so zahlreiche Themen fĂŒr euch umsetzen konnten. Danke!! – An alle, die auch in diesem Jahr die Filmbranche mit ihrer vielfĂ€ltigen Arbeit zu einer diverseren, offeneren, barrierefreieren und nachhaltigeren Branche machen!

Habt alle feine Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

GlĂŒhweindialoge – It’s a wrap 2022

Unsere diesjĂ€hrigen GlĂŒhweindialoge sind wieder einmal vollgepackt mit einer fĂŒlle interessanter Themen rund um das Filmschaffen. Mit unseren GĂ€sten Jennifer Stahl (Leitung FIRST STEPS), Daniel Hettinger (Autor) und Anne Isensee (Animationsregisseurin) reden wir ĂŒber den Wunsch nach mehr Experimentierfreude in der deutschsprachigen Filmlandschaft, Herausforderungen in der Animationsfilmbranche und die Sichtbarkeit des Kinos in den nĂ€chsten Jahren. Zum Schluss darf natĂŒrlich die alljĂ€hrliche Vorstellung unserer Festtagsfilme nicht fehlen.

Unsere GĂ€ste:

Jennifer Stahl
Leitung FIRST STEPS
Webseite FIRST STEPS – LINK
GesprĂ€che aus der ersten Reihe – LINK

Anne Isensee
Animationsregisseurin und Animatorin
Webseite – LINK

Daniel Hettinger
Drehbuchautor
IMDB – LINK


Festtagsempfehlungen aus der Folge:

Kevin – Allein zu Haus – TRAILER-LINK

Kevin – Allein in New Yorck – TRAILER-LINK

Versprochen ist versprochen – TRAILER-LINK

Jasson und die Argonauten – TRAILER-LINK

Eine schöne Bescherung – TRAILER-LINK

Klaus – TRAILER-LINK

Dash & Lily – TRAILER-LINK

Jennifer’s Weihnachts-Musiktipp „A Super Mario World Holiday“: YOUTUBE-LINK

Susanne’s Weihnachts-Musiktipp Soundtrack zu „A marriage story“: SPOTIFY-LINK

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#95 GlĂŒhweindialoge | Ende GelĂ€nde 2020!

Was heißt hier eigentlich QualitĂ€t?

Der Film ist eines der vielseitigsten Kunstformen die unsere moderne Gesellschaft zu bieten hat. Er kann verschiedenste Themen behandeln, unterschiedliche Genres als Vehikel der ErzĂ€hlung nutzen, farbenfroh oder entsĂ€ttigt gestaltet sein oder Geschichten in Kurz- oder Langform prĂ€sentieren. So vielseitig, wie das Medium selbst, sind auch die Zuschauer*innen und deren Rezeption. So kann Person A den Humor des Films zugewandt sein und in LachkrĂ€mpfe ausbrechen und Person B daneben den Kopf schĂŒtteln und der Geschichte nichts abgewinnen. Da macht sich schnell die Frage breit, was eigentlich QualitĂ€t im Film heißt? – Ist es die noch nie dagewesene Art zu erzĂ€hlen? – Die AktualitĂ€t der Themen? – Das „Look & Feel“ des Formates? – Und was brauchen wir in der Filmbranche um diesem Anspruch nachzukommen?

Fernsehfilm
Foto: Fernsehfilmjury Televisionale Baden Baden ©Sophie SchĂŒler

QualitÀt im deutschsprachigen Fernsehfilm

Der heutige Talk beschĂ€ftigt sich mit dem Thema der QualitĂ€t des deutschen Fernsehfilms. Mit unseren GĂ€sten Regisseur Dominik Graf, Regisseurin Susanne Heinrich und Filmwissenschaftlerin Lisa Gotto reden wir ĂŒber die Herausforderung des deutschen Fernsehfilms und darĂŒber, was eigentlich QualitĂ€t heißen kann.

Diese Folge entstand, wie die Folge 138 zum Thema „QualitĂ€t in der deutschsprachigen Serie“ in Kooperation mit dem Fernsehfestival „Televisionale Baden Baden“ der Deutschen Akademie der darstellenden KĂŒnste. Das Festival lĂ€dt neben den Filmen zu offenen Jurydiskussionen mit den Filmschaffenden ein und setzt das Thema QualitĂ€t in Film & Serie in den Mittelpunkt des Programms. Mehr Informationen zur Televisionale und den Filmen, die wir in dieser Folge besprochen haben, findet ihr auf deren Webseite – LINK

Unsere GĂ€ste

Dominik Graf
Regisseur
IMDB – LINK

Susanne Heinrich
Regisseurin | Autorin
Webseite – LINK

Prof. Lisa Gotto
Professorin fĂŒr Filmtheorie
UniversitĂ€t Wien – LINK

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Podcast
1:40 STUNDEN
1. Dezember 2022

Schlechtes Image: Die immer wieder gleiche Phrase

„Das Image deutscher Filme und Serien ist antiquiert. Denn es gibt diese Perlen. Und wir haben Talente.“

Urs Spörri

„FĂŒr eine deutsche Serie, ganz okay.“ Wir alle kennen diesen Satz. Viel zu hĂ€ufig wird verschmĂ€ht oder gar nicht erst gesehen, welche aufwendigen und gut durchdachten Serien der deutschsprachige Markt zu bieten hat. Aber woran liegt das? Fehlen uns mutige Konzepte die es zu sehen lohnt? Liegt es daran, dass innovativen Formaten kein langfristiges Vertrauen geschenkt wird und diese in Mediatheken oder auf spĂ€ten SendeplĂ€tzen „versendet“ werden? Fehlt den Formaten die ReprĂ€sentanz der Gesellschaft oder liegt das Problem an der Haltung der Zuschauer*innen, die ĂŒber die Zeit unrĂŒttelbar manifestiert wurde? Eine antiquierte Haltung, findet Urs Spörri, kĂŒnstlerischer Leiter der TeleVisionale Baden-Baden. Aber was tun?

QualitÀt in Serie: Was der deutschsprachige Raum zu bieten hat!

Welche Perlen und Talente es aber dennoch gibt und wie sich der Serienmarkt verĂ€ndert, zeigt uns die TeleVisionale in Baden-Baden. Die Stadt rollt den roten Teppich aus und lĂ€dt ein zu offenen Jurydiskussionen und setzt das Thema „Was ist QualitĂ€t?“ in den Mittelpunkt des Festivals. Vom 21. – 25.11.2022 fand die TeleVisionale in den Hallen des Kurhauses Baden-Baden statt. An fĂŒnf Tagen liefen zu den offenen Diskussionen insgesamt zehn Fernsehfilme und sechs verschiedene Serien. Als eines der ersten Festivals, wirft die TeleVisionale ihren Blick auf das serielle ErzĂ€hlen im deutschen Fernsehen. Zu Gast sind nicht nur Sender wie die ARD oder das ZDF, sondern auch Streamingplattformen, wie Sky, Amazon oder Netflix.

TeleVisionale im Kurhaus Baden-Baden
Foto: Publikum bei öffentlicher Jurydiskussion im Serienwettbewerb © Sophie SchĂŒler

Das Geheimnis: QualitÀt produzieren und halten

In dieser Folge haben wir euch ein Mosaik aus verschiedenen Stimmen der TeleVisionale zusammengestellt. Mit unseren GĂ€sten aus den Bereichen Produktion, Regie, Festivalkuration und Drehbuch ergrĂŒnden wir die spannende Frage, was eigentlich QualitĂ€t in der Serienlandschaft bedeutet und mit welchen Mitteln wir unseren QualitĂ€tsanspruch in den nĂ€chsten Jahren nachkommen wollen. Was braucht eine Serie, um qualitativ hochwertig zu sein? Zeit, Geld, Vertrauen, Mut zu ĂŒberraschen, alte Muster brechen, weg von der alten Formatierung. Unsere GĂ€ste haben vielfĂ€ltige Antworten und geben uns einen tieferen Einblick in ihre Arbeit und ihre Erfahrungen. Wir finden, wenn diese geballte Kraft an einem Ort wie Baden-Baden zusammenkommt und sich die Verbindung und der offene Austausch auch nachhaltig noch bewahrt, steht einer qualitativ-hochwertigen Serienszene der Superlative nichts im Wege. Wir sind gespannt!

Unsere GĂ€ste (In Reihenfolge ihres Auftritts)

Urs Spörri
KĂŒnstlerische Leitung | TeleVisionale Baden-Baden
TeleVisionale – LINK
Webseite – LINK

Julia Fidel
Beratend fĂŒr den Serienpreis TeleVisionale | Choreographin BABYLON BERLIN | Head of Berlinale Series
Berlinale Series – LINK
Crew United – LINK

Quirin Schmidt
Executive Producer | DER PASS, HAUSEN | Sky
Crew United – LINK

Jan Georg SchĂŒtte
Regisseur, Autor | DAS BEGRÄBNIS | ARD Degeto
Crew United – LINK
Webseite – LINK

Martin Behnke
Drehbuchautor | MUNICH GAMES, DARK | Sky
Crew United – LINK
Homebase (Agentur) – LINK

Michal Aviram
Drehbuchautorin | MUNICH GAMES
Crew United – LINK

Julia von Heinz
Regisseurin | ELDORADO KADEWE | ARD Degeto, rbb
Professorin, Leitung des Studiengangs Regie Kino- und Fernsehfilm der HFF MĂŒnchen – LINK
Crew United – LINK
Players (Agentur) – LINK

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Kino: Kaum Filme fĂŒr junges Publikum

„Ich interessiere mich sehr fĂŒr die junge Generation, da sie nicht nur unsere Zukunft ist, sondern auch die Zukunft des Kinos.“

Teresa Fritzi Hoerl

Laut der Kinobesucherstudie der FFA aus dem Jahre 2022 sind die besucherstĂ€rkste Gruppe unter den 10 – 19 JĂ€hrigen zu finden. Im Vergleich zum Jahr 2020 stieg diese Altersgruppe um 29% an. Erstaunlich! Aber wie sieht es mit dem Filmangebot fĂŒr diese Altersgruppe aus? Die Filmangebote fĂŒr die Altersgruppe der Teens ist rar. Dominierend sind Actionspielfilme, Komödien, Dramen und Kinderfilme. Aber das Genre „Jugendfilme“ gibt es eher weniger. Dennoch gibt es sie. Die Filmemacher*innen, die fĂŒr das junge Publikum Kino machen.

Brennen fĂŒr die junge Generation

Regisseurin Teresa Fritzi Hoerl ist eine von ihnen. Schon mit ihrem SpielfilmdebĂŒt NOTHING MORE PERFECT widmete sie sich einer dunklen Seite des Erwachsenwerdens und dies mit spezieller KameraĂ€sthetik. In NOTHING MORE PERFECT begleiten wir die 16 jĂ€hrige Maya, die fĂŒr ein paar Tage mit ihren Eltern nach Prag fĂ€hrt. Dieser Kurztrip passt aber so gar nicht in ihre PlĂ€ne. Schon seit einiger Zeit ist sie auf diversen Suizid-Foren im Internet unterwegs und plant fest sich vor laufender Kamera umzubringen. Ein spezielles und dĂŒsteres Thema, dem sich Teresa Hoerl gekonnt nĂ€hert. Wir sind ganz nah dabei, wenn Maya zwischen Suizid-Foren und dem hier und jetzt mit ihren Eltern switcht. Diese zwei Seiten ihres Lebens, von denen auch die Eltern nichts ahnen, spiegelt sich auch in der Kameraarbeit wieder. Zwischen klassischer Bildsprache und Selfiemodus sind wir Maya so nah, wie auch die Follower ihres Suizid-Kanals.

Nothing More Perfect © MÄKSMY Films | Johannes Brugger

Nun ist Teresa mit dem Spielfilm ALLE FÜR ELLA unterwegs. Ein musikalischer Jugendfilm. FĂŒr Ella ist Musik alles, doch ihre Band scheint sich aufzulösen, da nicht alle den großen Traum vom großen Durchbruch verfolgen. Ganz anders als NOTHING MORE PERFECT spielt ALLE FÜR ELLA mit einer gewissen Leichtigkeit und viel Humor zu den dennoch verzwickten Themen der Jugend, wie Liebe, IdentitĂ€tskrisen und Freundschaft ĂŒber das Abitur hinaus.

Alle für Ella mit Lina Larissa Strahl, Tijan Marei, Malene Becker und Safira Robens © Weltkino Filmverleih | Neue Bioskop Film | Anke Neugebauer

Rezeption von Spielfilmen fördert die IdentitÀtsbildung

Schon lĂ€nger ist bekannt, dass die Rezeption von Spielfilmen die IdentitĂ€tsbildung fördern kann. Über Filme zu sprechen kann kosmopolitische Einstellungen stĂ€rken. Audiovisuelle Medien tragen im gewissen Maße dazu bei, das Weltbild und Selbstbild der Zuschauer*innen zu prĂ€gen, Rollenbilder zu formen, Empathie zu fördern. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist dieser Effekt weit höher als bei Erwachsenen. Daher kann der richtige Spielfilm mit den passenden altersrelevanten Themen einen signifikanten Effekt auf die IdentitĂ€tsbildung des Individuums haben. Demnach ist es umso wichtiger, dieser Zielgruppe wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, um der ansteigenden Besucherzahl der 10-19 JĂ€hrigen auch dementsprechend etwas zu bieten, was ihrer Lebenswelt entspricht.

Unterschiedliche Stoffe. Ein Ziel.

Teresa berichtet uns von den unterschiedlichen Produktionsweisen ihrer Filme sowie der speziellen KameraĂ€sthetik. Sie gibt uns Einblicke in die musikalische Umsetzung ihres aktuellen Spielfilms. Und sie erzĂ€hlt uns, warum es sie reizt, gerade fĂŒr das junge Publikum Filme zu entwickeln. „Nur weil es schwierig ist, die Jugendlichen ins Kino zu locken, darf man nicht damit aufhören, es zu versuchen“, denn sie sind die Zukunft des Kinos.

Foto: Tresa Fritzi Hoerl © Caroline Wimmer

Unsere GĂ€stin

Teresa Fritzi Hoerl
Regisseurin & Autorin
Webseite – LINK
Agentur Scenario – LINK
Crew United – LINK

Wir sprechen im Podcast auch ĂŒber die Themen Suizid und Depression. Du bist betroffen? Du weißt gerade nicht weiter? LASS DIR HELFEN.

0800/1110111 (Telefonseelsorge)
Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr, kostenfrei und anonym erreichbar: www.telefonseelsorge.de

116111 (Nummer gegen Kummer)
Speziell fĂŒr Kinder und Jugendlichen gibt es von Montag bis Samstag 14.00-20.00 die Nummer gegen Kummer, anonym und kostenlos: https://www.nummergegenkummer.de

U25 Deutschland bietet Mailberatung fĂŒr junge Menschen in Suizidgefahr: www.u25-deutschland.de

Krisenberatung im Live-Chat rund um die Uhr erreichbar: www.krisenchat.de

WeiterfĂŒhrende Quellen

Castendyk, Oliver / MĂŒller, Juliane: Kino- und Fernsehproduktionen fĂŒr Kinder und Jugendliche in Deutschland. Daten und Fakten 2005 – 2010LINK
FFA: Studie Kinobesucher*innen 2022 – Mai 2022 – LINK
Interview: Wie tragen Kinofilme zur IdentitĂ€tsbildung von Jugendlichen bei? Ein GesprĂ€ch mit JĂŒrgen Grimm*, in: TELEVIZION 28/2015/1, S.68-71 – LINK

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#113 | Der besondere Kinderfilm
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Kollektiv, Ko-Prozesse, Kollaboration, Kooperation, Ko-Kreation

Arbeiten im Team – Zusammenarbeit kennt viele unterschiedliche Formen und Bezeichnungen. Neben der wohl bekanntest Art, der Kooperation, gibt es verschiedenen Möglichkeiten, die eigenen FĂ€higkeiten mit anderen zu verbinden, um gemeinsam ein Projekt zu realisieren. Schnell kommt die Frage auf: „Ist die Arbeit beim Film nicht per se eine Teamarbeit? Also eine Arbeit, die in kleinen Kollektiven, in den verschiedenen Gewerken oder Departments stattfindet?“ Jein. Es kommt eben ganz darauf an, wie die Teamarbeit vonstattengeht. Sind alle gleichermaßen am Prozess beteiligt? Gibt es flache Hierarchien? Gibt es eine*n EntscheidungstrĂ€ger*in? Eine autoritĂ€re Kraft? Gibt es einen Auftrag, dem es zu folgen gilt? Dies setzt nicht außer Kraft, dass es keine konventionelle Arbeitsverteilung geben darf und jede*r alles machen soll. Viel mehr geht es darum, die StĂ€rken der Einzelnen sichtbar zumachen und bestmöglich im Projekt einzusetzen. Dies geht nur mit guter Kommunikation und einer großen Portion WertschĂ€tzung.

Open Mind Set: Die innere Haltung zÀhlt

Es gibt unterschiedlichen Formen des kollaborativen Arbeitens. Schon ein Team aus zwei Personen kann per Definition ein Kollektiv sein. Wichtig ist, wie sie miteinander arbeiten. Wie wird die FĂŒhrung gehandhabt? Wie wird miteinander kommuniziert? Es ist stets eine große Herausforderung, ob im kleinen oder großen Team multiperspektivisch zu arbeiten, die verschiedene Ideen, Gedanken, Stimmen und Meinungen zusammenzufĂŒhren. Wie können Arbeitsprozesse wie der Filmschnitt oder die RegiefĂŒhrung im Duo neu strukturiert werden? Was braucht es, um gemeinsam als Doppelspitze oder im grĂ¶ĂŸeren Team, wie beispielsweise in einem Writersroom, kollektiv zu arbeiten? In erster Linie Zeit und die Muße der Person gegenĂŒber zu vertrauen.

Egal ob vor oder hinter der Kamera, Teamwork bereichert die QualitÀt der Arbeit.
Teamarbeit vor und hinter der Kamera – Ein Vorteil fĂŒr alle!

Multiperspektivische Team: Vielschichtig und Krisensicher

Doch das Ergebnis lohnt sich. Gerade bei der Entwicklung der DrehbĂŒcher kann sich ein gut eingespielter Writersroom positiv auf die Entwicklung vielfĂ€ltiger Figuren und einem clever gespickten Storytelling wirken. Auch bei der Umsetzung am Set kann ein fest verknĂŒpftes Regisseur*innen-Duo Herausforderungen gemeinsam besser angehen und der Druck der Entscheidungen lastet somit nicht auf einzelnen Schultern. Diese Form der Entscheidungsverteilung bringt Ruhe und Sicherheit in die einzelnen Departments.

Zudem sind nachweislich diverse Teams krisensicherer. Durch die verschiedenen Erfahrungswerte können bestehende LĂŒcken eher abgedeckt werden. NatĂŒrlich benötig der Aufbau Zeit und vor allem gute Kommunikationsstrukturen und Strategien, um dialogisch im Team arbeiten zu können. Aber auf lange Sicht gesehen lohnt sich die MĂŒhe. FĂŒr die jeweiligen Teams und die Filme, die dabei entstehen.

Trends im Indiefilmtalk-Kosmos

In einem Team auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten ist gerade im Filmbereich noch keine SelbstverstĂ€ndlichkeit, aber ein Trend, den wir schon bei vielen Projekten beobachten durften. In den letzten Jahren sind uns immer wieder besondere Formen der Zusammenarbeit begegnet. Daher nutzen wir die Chancen und platzieren in der heutigen Folge kleine Ausschnitte von Filmschaffenden, die in ganz unterschiedlichen Arten ĂŒber ihre ganz individuelle Zusammenarbeit sprechen. Spoiler: Doppelspitzen in Regie, Drehbuch oder auch im Filmschnitt sind vielleicht ein neuer Trend, um Verantwortung fĂŒr Projekte gemeinsam zu ĂŒbernehmen. Oder was meint ihr? Welche Formen der kollektiven Arbeit sind euch im Filmbereich schon begegnet?

Ihr kennt noch weitere Formen der Zusammenarbeit in Departments die hier noch nicht genannt wurden? Meldet euch bei uns: comment@indiefilmtalk.de

Foto: v.l.n.r.: Track 15, Filmstill aus DRUCK, Anne JĂŒnemann und Carlotta Kittel, Filmstill aus LOVECUT.
Foto: v.l.n.r.: Track 15, Filmstill aus DRUCK, Anne JĂŒnemann und Carlotta Kittel, Filmstill aus LOVECUT.

Über folgende Episode haben wir gesprochen:

#09 Livetalk MSD | DRUCK: Crossmediales Storytelling
#81 | Filmmusik: Arbeit im Kollektiv und der Weg zur guten Filmmusik
#92 | Filmeditor*innen: Montieren im Team
#101 | LOVECUT: Ein starkes Duo

Mediathek-Tipp

unicato – Das Kurzfilmmagazin „Kollektive KreativitĂ€t“

„Wir“ Menschen leben zusammen, arbeiten zusammen, feiern zusammen, Schauen Filme zusammen. Auch hinter der Kamera entstehen diese Filme zusammen. Doch was ist es, das uns zusammenhĂ€lt?

unicato beleuchtet im November die Zusammenarbeit im Kurzfilm. Ob als Team, Allianz oder eben KĂŒnstlerkollektiv.

Moderator Markus Kavka spricht mit:
Theaterwissenschaftlerin und Moderatorin des Indiefilmtalk Podcast Susanne Braun, den Filmschaffenden der Gruppe Auge Altona aus Hamburg, dem Kollektiv werkgruppe2 undden AnimationskĂŒnstler:innen von Studio Torp.

Zu sehen ist „Kollektive KreativitĂ€t“ online in der ARD Mediathek und am 9./10. November, 0:25 Uhr im MDR Fernsehen.

Starke Filme fĂŒr junges Publikum

Wie kommen Filme ins Klassenzimmer? Welche Möglichkeiten gibt es, den eigenen Film an das junge Publikum zu bringen? In Deutschland gibt es verschiedene außerschulische Initiativen, die eine dialogische BrĂŒcke schlagen, zwischen Filmwerken und den Kindern. Auch fĂŒr Filmschaffende ist es hilfreich zu wissen, welche Angebote der Filmbildung und Filmvermittlung es gibt, um diese schon bei der Drehbuchentwicklung oder bei der Förderung als Auswertungsmöglichkeit mitzudenken. Denn am Ende gewinnen der Film, die Filmschaffenden und das junge Publikum, fĂŒr den der Film gemacht ist.

Foto: KUKI 2019 – Eröffnung | © Silke Mayer

Filmbildung an Schulen

Egal ob Kurz-, Mittel- oder Langfilm, ab und zu sich mit der Klasse einen Film anzuschauen, das ist eine schöne Abwechslung fĂŒr den Schulalltag. In Politik, Ethik oder im Sachkundeunterricht einen Kurz- oder Langfilm thematisch zum aktuellen Lerninhalt anzuschauen, kann gerade bei komplexen Themen der SchĂŒlerschaft neue LernzugĂ€nge ermöglichen. Aber die Filmbildung kann noch so viel mehr!

Foto: SchĂŒler*innen bei den SchulKinoWochen Berlin 2010 | © Kay Herschelmann

KUKI, Vision Kino und Film macht Schule

Die drei Initiativen, die wir euch heute vorstellen, bieten Filmbildung auf drei ganz unterschiedlichen Wegen an. Film macht Schule, Vision Kino und das KUKI.

Monica Koshka-Stein (KĂŒnstlerische Leitung) vom KUKI eröffnet im November zum 15. Mal das Junge Kurzfilmfestival Berlin. Mit dem internationalen Kurzfilmen fĂŒr Kita-Klassen bis zur Altersgruppe der Teens sowie speziell kuratieren Sprachprogrammen begrĂŒĂŸt das KUKI jĂ€hrlich ĂŒber 9.000 SchĂŒler*innen. In der Pandemie stellten sie ihr Angebot ĂŒber den digitalen Anbieter sooner an. Seit diesem Jahr gibt es KUKI im Klassenraum – speziell ausgesuchte Kurzfilme mit zusĂ€tzlichem Begleitmaterial im Stream. Der Fokus liegt dieses Jahr vom 13. – 20. November aber wieder voll und ganz auf das gemeinsame Erleben und prĂ€sent sein im Kino.

Leopold GrĂŒn (GeschĂ€ftsfĂŒhrer) von Vision Kino holt ĂŒber die SchulKinoWochen deutschlandweit Klassen in die Kino’s. Über die SchulKinoWochen hinaus bietet Vision Kino Fortbildungen, FilmgesprĂ€che und Sonderreihen an. So finden zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung Thementage mit entsprechendem Filmprogramm statt.

Anna de Paoli (Kuration, Projektleitung) dreht mit ihrer Initiative Film macht Schule – meet the Filmmakers den Spieß um, und bringt Filmschaffende in die Klassenzimmer. Die Filmschaffenden gehen mit dem jungen Publikum je nach Fasson auf Entdeckungsreise. Gemeinsame AusflĂŒge auf der Berlinale mit Regisseurin Joya Thome, die gemeinsame Realisierung eines Kurzfilms zur Sage des Walchenseees mit der Regisseurin Janna Ji Wonders oder die Entwicklung einer Spielfilmfigur zusammen mit Drehbuchautorin Eva Lia Reinegger. Das, was die Filmschaffenden bewegt, bewegt auch die Kinder und Jugendlichen.

Alle drei berichten von ihrer Arbeit, den WĂŒnschen und Herausforderungen die um die Filmbildung bestehen. Und wir spinnen WĂŒnsche und wagen einen Blick, wie die Filmbildung der Zukunft aussehen könnte.

Unsere GĂ€ste

Anna de Paoli
Kuration, Projektleitung | Film macht Schule
Webseite – LINK

Leopold GrĂŒn
GeschĂ€ftsfĂŒhrer | Vision Kino
Webseite – LINK

Monica Koshka-Stein
KĂŒnstlerische Leitung | KUKI – Junges Kurzfilmfestival Berlin
Webseite – LINK

ErgÀnzende Informationen

Die Filmbildung ist ein Teil der Medienkompetenzbildung. Jedoch ist die Filmbildung kein verbindliches, fest implementiertes Element im Lehrplan. Es liegt den LehrkrĂ€ften frei, wie und ob sie das Medium Film im Unterricht einsetzen. Die Kompetenzmatrix der Medienbildung umfasst 6 Kompetenzbereiche – die Filmbildung kann je nach Auslegung jeden der sechs Teilbereiche bedienen:

1. Recherchieren, Erheben, Verarbeiten und Sichern

2. Kommunizieren und Kooperieren

3. Produzieren und PrÀsentieren

4. SchĂŒtzen und sicher Agieren

5. Problemlösen und Handeln

6. Analysieren, Kontextualisieren und Reflektieren

WeiterfĂŒhrende Links

bildung.digital – Themenportal fĂŒr Schulen: Medienkonzept – LINK

Deutscher Bildungsserver: Konzepte und Portale der BundeslĂ€nder zur Medienerziehung – LINK

Kultusminister Konferenz: Medienbildung in der Schule – LINK

Lehrer-Online: Mediennutzung und Medienkompetenz in Schule und Unterricht – LINK

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#113 | Der besondere Kinderfilm
DFFB Sessions | Alternative Filmfinanzierung 101
#35 | Kurzfilme: FĂŒr Kids & Teens

Podcast
1 STUNDE
13. Oktober 2022

Der sogenannte „Streamingboom“ hat in den letzten Jahren einiges an unseren Sehgewohnheiten verĂ€ndert. Neben der Art, wie wir audio-visuelle Geschichten rezipieren, verĂ€nderte sich auch in den letzten Jahren die Art der erfolgreichen GeschichtenerzĂ€hlung. Durch den Boom der Serien haben horizontal, ĂŒber mehrere Stunden erstreckende Geschichten eine Hochkonjunktur. RegelmĂ€ĂŸig werden in diesen Formaten neue Storykonventionen ausprobiert. Dies rĂŒckt die Drehbuchentwicklung und die Teamarbeit immer weiter in den Fokus.

Die Kunst der Drehbuchentwicklung
©Pexels

In unserer heutigen Folge beschĂ€ftigen wir uns mit dem Wandel der Narration im Film und in der Serie. Mit unserem Gast Drehbuchautor und Dramaturg Oliver SchĂŒtte, schauen wir uns an, wie heutzutage eine erfolgreiche Stoffentwicklung gelingen kann und wie kollaborative Teamarbeit im und außerhalb des Writersrooms zur Professionalisierung der Drehbuchentwicklung fĂŒhrt.

Die Kunst der Drehbuchentwicklung

Neben der Arbeit als Dramaturg und Drehbuchautor hat Oliver SchĂŒtte mehrere spannende Werke ĂŒber das Drehbuchschreiben und das Drehbuchverstehen geschrieben und herausgebracht. Sein aktuelles Werk „Die Kunst der Drehbuchentwicklung – Über die Zukunft des GeschichtenerzĂ€hlens“, können wir jedem empfehlen, der sich nochmal vertieft mit der Thematik des Drehbuchschreibens und der aktuellen Stoffentwicklung beschĂ€ftigen möchte. Erschienen ist das Buch im erschien im „Herbert von Halem Verlag“ – LINK

Gewinnspiel zur Folge

In dieser Folge können zwei Zuhörer*innen das neue Buch von Oliver SchĂŒtte „Die Kunst der Drehbuchentwicklung – Über die Zukunft des GeschichtenerzĂ€hlens“ gewinnen. Die Frage die bei diesem Gewinnspiel zu beantworten ist lautet: „Wie heißt das erste Buch ĂŒber das Drehbuchlesen von Oliver SchĂŒtte?“ Die Antwort findet ihr in der Folge. Schickt eure Antwort bis zum 30.10.2022 mit dem Betreff: „Drehbuch“ an unsere E-Mailadresse: comment@indiefilmtalk.de

Unser Gast

Oliver SchĂŒtte
Dramaturg / Drehbuchautor
Webseite – LINK
Weitere Buchveröffentlichungen – LINK

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#112 | Drehbuch schreiben in 23 Tagen
Beitrag: DrehbĂŒcher lesen und schreiben lernen
103 | Solace23: DrehbĂŒcher richtig lesen

Ein wichtiger Teil bei der Produktion eines Filmes ist die darauffolgende Auswertung und Distribution. Diese Phase kann in vielen FĂ€llen genauso lang oder sogar lĂ€nger als die eigentliche Produktion dauern. Aber was passiert bei Kurzfilmen nach der Festivalauswertung? Welche Möglichkeiten gibt es fĂŒr den Kurzfilm und ab wann ist ein Kurzfilm erfolgreich ausgewertet worden? Ist es heutzutage ĂŒberhaupt möglich die Produktionskosten bei einem Kurzfilm wieder einzuspielen?

Möglichkeiten fĂŒr eine erfolgreiche Kurzfilmdistribution

In Kooperation mit dem Kurzfilmmagazin Unicato (mdr) reden wir in dieser Folge ĂŒber Wege des Kurzfilms zum Publikum und stellen uns die Frage, wie eigentlich eine erfolgreiche Kurzfilmdistribution aussehen kann. Mit unseren GĂ€sten Stine Wangler (Kurzfilm Agentur Hamburg), Olaf Held (Filmemacher und Autor bei Unicato) und Cord Dueppe (Interfilm Kurzfilm-Verleih) reden wir ĂŒber die Sichtbarkeit des Kurzfilms, schauen uns verschiedene Distributionsmöglichkeiten an und gehen der Frage nach, ob ein Kurzfilm fĂŒr den Filmschaffenden auch mehr sein kann als eine Visitenkarte und Sprungbrett fĂŒr die Langspielfilmkarriere.

Unicato zum Thema AG-Kurzfilm und der Sichtbarkeit des Kurzfilms

Parallel zu dieser Folge ist im Kurzfilmmagazin Unicato am 22.09.2022 eine spannende Folge mit dem Titel, „Die Kurzfilmlobby“ gestartet. In dieser Folge ist Markus Kavka mit seinem Team zu Besuch bei der AG-Kurzfilm, welche als Servicestelle fĂŒr Filmschaffende und Kurzfilminstitutionen und auch als Ansprechpartner fĂŒr Politik und Filmwirtschaft eine wichtige Aufgabe bei der öffentlichen Wahrnehmung vom Kurzfilm im In- und Ausland ĂŒbernimmt. Die gesamte Folge findet ihr aktuell auch in der MDR Mediathek – LINK

Unsere GĂ€ste:

v.l. Stine Wangler | Cord Dueppe | Olaf Held

Stine Wangler
Vertrieb / Kurzfilmagentur Hamburg
Kurzfilm Agentur Hamburg – LINK
Katalog Kurzfilm Agentur Hamburg – LINK
Youtube-Kanal – LINK

Cord Dueppe
Vertrieb / Interfilm
Kurzfilm Interfilm – LINK

Olaf Held
Filmemacher / Drehbuchautor / Autor Unicato
CrewUnited – LINK
Unicato – LINK

WeiterfĂŒhrende Links:
Vimeo Staff Pick – LINK
Short of the week – LINK

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