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Kino

Kino: Kaum Filme fĂŒr junges Publikum

„Ich interessiere mich sehr fĂŒr die junge Generation, da sie nicht nur unsere Zukunft ist, sondern auch die Zukunft des Kinos.“

Teresa Fritzi Hoerl

Laut der Kinobesucherstudie der FFA aus dem Jahre 2022 sind die besucherstĂ€rkste Gruppe unter den 10 – 19 JĂ€hrigen zu finden. Im Vergleich zum Jahr 2020 stieg diese Altersgruppe um 29% an. Erstaunlich! Aber wie sieht es mit dem Filmangebot fĂŒr diese Altersgruppe aus? Die Filmangebote fĂŒr die Altersgruppe der Teens ist rar. Dominierend sind Actionspielfilme, Komödien, Dramen und Kinderfilme. Aber das Genre „Jugendfilme“ gibt es eher weniger. Dennoch gibt es sie. Die Filmemacher*innen, die fĂŒr das junge Publikum Kino machen.

Brennen fĂŒr die junge Generation

Regisseurin Teresa Fritzi Hoerl ist eine von ihnen. Schon mit ihrem SpielfilmdebĂŒt NOTHING MORE PERFECT widmete sie sich einer dunklen Seite des Erwachsenwerdens und dies mit spezieller KameraĂ€sthetik. In NOTHING MORE PERFECT begleiten wir die 16 jĂ€hrige Maya, die fĂŒr ein paar Tage mit ihren Eltern nach Prag fĂ€hrt. Dieser Kurztrip passt aber so gar nicht in ihre PlĂ€ne. Schon seit einiger Zeit ist sie auf diversen Suizid-Foren im Internet unterwegs und plant fest sich vor laufender Kamera umzubringen. Ein spezielles und dĂŒsteres Thema, dem sich Teresa Hoerl gekonnt nĂ€hert. Wir sind ganz nah dabei, wenn Maya zwischen Suizid-Foren und dem hier und jetzt mit ihren Eltern switcht. Diese zwei Seiten ihres Lebens, von denen auch die Eltern nichts ahnen, spiegelt sich auch in der Kameraarbeit wieder. Zwischen klassischer Bildsprache und Selfiemodus sind wir Maya so nah, wie auch die Follower ihres Suizid-Kanals.

Nothing More Perfect © MÄKSMY Films | Johannes Brugger

Nun ist Teresa mit dem Spielfilm ALLE FÜR ELLA unterwegs. Ein musikalischer Jugendfilm. FĂŒr Ella ist Musik alles, doch ihre Band scheint sich aufzulösen, da nicht alle den großen Traum vom großen Durchbruch verfolgen. Ganz anders als NOTHING MORE PERFECT spielt ALLE FÜR ELLA mit einer gewissen Leichtigkeit und viel Humor zu den dennoch verzwickten Themen der Jugend, wie Liebe, IdentitĂ€tskrisen und Freundschaft ĂŒber das Abitur hinaus.

Alle für Ella mit Lina Larissa Strahl, Tijan Marei, Malene Becker und Safira Robens © Weltkino Filmverleih | Neue Bioskop Film | Anke Neugebauer

Rezeption von Spielfilmen fördert die IdentitÀtsbildung

Schon lĂ€nger ist bekannt, dass die Rezeption von Spielfilmen die IdentitĂ€tsbildung fördern kann. Über Filme zu sprechen kann kosmopolitische Einstellungen stĂ€rken. Audiovisuelle Medien tragen im gewissen Maße dazu bei, das Weltbild und Selbstbild der Zuschauer*innen zu prĂ€gen, Rollenbilder zu formen, Empathie zu fördern. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist dieser Effekt weit höher als bei Erwachsenen. Daher kann der richtige Spielfilm mit den passenden altersrelevanten Themen einen signifikanten Effekt auf die IdentitĂ€tsbildung des Individuums haben. Demnach ist es umso wichtiger, dieser Zielgruppe wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, um der ansteigenden Besucherzahl der 10-19 JĂ€hrigen auch dementsprechend etwas zu bieten, was ihrer Lebenswelt entspricht.

Unterschiedliche Stoffe. Ein Ziel.

Teresa berichtet uns von den unterschiedlichen Produktionsweisen ihrer Filme sowie der speziellen KameraĂ€sthetik. Sie gibt uns Einblicke in die musikalische Umsetzung ihres aktuellen Spielfilms. Und sie erzĂ€hlt uns, warum es sie reizt, gerade fĂŒr das junge Publikum Filme zu entwickeln. „Nur weil es schwierig ist, die Jugendlichen ins Kino zu locken, darf man nicht damit aufhören, es zu versuchen“, denn sie sind die Zukunft des Kinos.

Foto: Tresa Fritzi Hoerl © Caroline Wimmer

Unsere GĂ€stin

Teresa Fritzi Hoerl
Regisseurin & Autorin
Webseite – LINK
Agentur Scenario – LINK
Crew United – LINK

Wir sprechen im Podcast auch ĂŒber die Themen Suizid und Depression. Du bist betroffen? Du weißt gerade nicht weiter? LASS DIR HELFEN.

0800/1110111 (Telefonseelsorge)
Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr, kostenfrei und anonym erreichbar: www.telefonseelsorge.de

116111 (Nummer gegen Kummer)
Speziell fĂŒr Kinder und Jugendlichen gibt es von Montag bis Samstag 14.00-20.00 die Nummer gegen Kummer, anonym und kostenlos: https://www.nummergegenkummer.de

U25 Deutschland bietet Mailberatung fĂŒr junge Menschen in Suizidgefahr: www.u25-deutschland.de

Krisenberatung im Live-Chat rund um die Uhr erreichbar: www.krisenchat.de

WeiterfĂŒhrende Quellen

Castendyk, Oliver / MĂŒller, Juliane: Kino- und Fernsehproduktionen fĂŒr Kinder und Jugendliche in Deutschland. Daten und Fakten 2005 – 2010LINK
FFA: Studie Kinobesucher*innen 2022 – Mai 2022 – LINK
Interview: Wie tragen Kinofilme zur IdentitĂ€tsbildung von Jugendlichen bei? Ein GesprĂ€ch mit JĂŒrgen Grimm*, in: TELEVIZION 28/2015/1, S.68-71 – LINK

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Beitrag
26. September 2022

Erlesene Filme zusammengestellt von Anne Ballschmieter, Jennifer Stahl, Yugen Yah und Susanne Braun. Einfach so!

Mit dieser kleinen aber feinen Filmliste, möchten wir euch einen Filmguide an die Hand geben, die Vielfalt der Newcomer-Szene zu entdecken. Hier gibt es Genre, hier gibt es VerrĂŒcktes, Schönes, Experimentelles, Dokumentarisches, Mutiges zu sehen – denn all das hat die deutschsprachige Newcomer-Szene zu bieten. Deine Newcomer-Perle ist noch nicht dabei? Dann schreib uns unter comment@indiefilmtalk.de

Alphabetisch sortierte Liste | Stand 2022

  • FADO (2016) R: Jonas Rothlaender
  • HELL (2011) R: Tim Fehlbaum
  • JIYAN (2019) R: SĂŒheyla Schwenk
  • LADYBITCH (2022) R: Marina Prados und Paula KnĂŒpling
  • LOMO (2017) R: Julia Langhof
  • LUZ (2018) R: Tilman Singer

…to be continued…

Podcast
1:50 Stunde
1. September 2022

Welche Filme (national/international) haben dich in der Vergangenheit empört und warum?

Es gibt Filme, die einen so richtig aufregen! So richtige Filmaufreger! Die einen langweilen, wo der Plot nicht verstĂ€ndlich ist, die Story zu flach oder die Charaktere zu ĂŒberzeichnet. Eine PlattitĂŒde jagt die NĂ€chste oder es wirkt so konstruiert, zu konstruiert. Oder die Filme sind einfach eine perfekte Kopie des Originals. „Einmal bitte alles in neuer Technik, aber Frame fĂŒr Frame wie das Original. Danke!“ Wo bleibt da die OriginalitĂ€t? Der kreative, innovative Prozess des GeschichtenerzĂ€hlens?

Wir haben uns an einem smoothen Roundtable die MĂŒhe gemacht, so richtig in unserer Wut-Filmkiste zu graben und haben gemeinsam einiges ans Licht geholt, was auch euch aufregen könnte. Mit dabei sind Regisseurin Anne Isensee, die mit ihrem Animationskurzfilm (Dieser Film heißt aus rechtlichen GrĂŒnden breaking Bert) gerade die Runde macht. Und Werbefilmregisseur Felix Seefranz, der mit seiner Liebe zu den großen Blockbustern bei unserem heutigen Roundtable genau an der richtigen Adresse ist.

Leere Action ohne tiefergehende Botschaft

Viel Wind um nichts! Das reines Actionspekatkel, ohne tiefe Botschaft, letztlich nur graues Konfetti ist, darin waren wir vier uns in einig. Wilde Action ohne Story nur um zu zeigen, was man technisch alles kann, verliert nach wenigen Minuten die Faszination. Da braucht es eine clevere Story und vielschichtige Charaktere mit Ecken und Kanten, aber bitte ohne Klischees, PlattitĂŒden und mit einer saftigen, roten, originellen Kirsche auf der Sahnehaube des Character Arcs.

Indiefilmtalk: Aufregen erlaubt – aber mit Herz!

Im Indiefilmtalk sprechen wir mit Filmschaffende ĂŒber ihre Erfahrungen, geglĂŒckte Projekte und auch Herausforderungen, an denen man gescheitert ist. Wir schĂ€tzen die Arbeit der Filmschaffenden und ihre Filme. Daher geht es uns in dieser lockeren Runde nicht darum, Filme in Grund und Boden zu stampfen, sondern ganz persönlich und auch emotional in den Austausch zu gehen, was uns an bestimmten Filmen besonders aufgeregt hat und warum.

Letztlich zeigen Filme, die uns emotional aufwĂŒhlen, ganz deutlich was wir mögen. Oder wie tief unsere Sehgewohnheiten sitzen. Was wir als Authentisch und was als Konstruiert und Aufgesetzt empfinden. Wo wir uns gewĂŒnscht hĂ€tten, dass uns die Story fordert und nicht in Watte bettet. Über Filme, die uns aufregen, entdecken wir Reibung und Disskusionsspielraum, was uns fasziniert, was uns bewegt, welche Geschichten und ErzĂ€hlformen uns triggern. Filme die uns aufregen, sind ein herrlicher Katalysator, um ernsthaft darĂŒber in den Austausch zu gehen, welche Geschichten uns prĂ€gen und prĂ€gten – in den Austausch zu gehen, wer wir sind.

Fragt in der nĂ€chsten Runde, in der ihr mit Freunden, Familie oder Kolleg*innen sitzt, doch mal nach ihren persönlichen Filmaufregern. Ich bin mir sicher, ihr werdet ĂŒberrascht sein.

Unsere GĂ€ste und ihre mitgebrachten Filme

Anne Isensee
Regisseurin
Webseite – LINK
Zu Gast bei Unicato – Das Kurzfilmmagazin (mdr) – LINK

Vorgeschlagene Filme: Climax (2018) R: Caspar Noé | König der Löwen (2019) R: Jon Favreau

Felix Seefranz
Regisseur
Webseite – LINK

Vorgeschlagene Filme: American Sniper (2014) R: Clint Eastwood |  Death Wish 3 (1985) R: Michael Winner

Vorgeschlagene Filme von Yugen: Matrix Resurrections (2021) R: Lana Wachowski | Army of thieves (2021) R: Matthias Schweighöfer | 

Vorgeschlagene Filme von Susanne: Tschiller: Off Duty (2016) R: Christian Alvart | Der Vorname (2018) R: Sönke Wortmann

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Zum 72. Mal wird die Lola von der Deutschen Filmakademie verliehen. Doch welche nachhaltige Wirkung hat die Preisverleihung fĂŒr die Filmschaffenden? Welche Schubkraft steckt hinter einer Nominierung? Wie ist es möglich, Mitglied der Akademie zu werden? Aus welcher Motivation heraus ist die Akademie 2003 gegrĂŒndet worden? Und was hat sich seither verĂ€ndert?

2003 wird der Verein der Deutschen Filmakademie gegrĂŒndet. Mehr Sichtbarkeit und Ansehen soll der Verein dem deutschsprachigen Film ermöglichen. Gleichzeitig soll eine verbesserte Vernetzung der Filmschaffenden untereinander gewĂ€hrleistet werden. Mehr Austausch. Mehr Diskussionsmöglichkeiten. Ein Forum fĂŒr die Branche mit dem Fokus: Welche neuen Wege muss der deutsche Film gehen, um gesehen zu werden? Denn der deutschsprachige Film steckt in einer Krise und das nicht erst seit der Pandemie. Komplizierte Förderstrukturen und leere KinosĂ€le sind nur zwei der aktuellen Herausforderungen der Filmbranche.

Lola Festival: Denken Sie groß!

Gar nicht so leicht, bei der derzeitigen Krise der Kinos und des deutschsprachigen Films weiterhin stets groß zu denken. Und was bedeutet das? Diesem Thema widmete sich das Lola Festival, welches in alter Manier stets eine Woche vor der Verleihung als öffentliche Veranstaltung stattfindet. Ob Regisseurin, Schauspieler, Editorin oder Filmenthusiast – jeder ist willkommen und kann an den BeitrĂ€gen und öffentlichen Panels teilnehmen. Nicht nur als Austausch fĂŒr die Branche, sondern auch fĂŒr das Publikum.

Indiefilmtalk im GesprÀch mit Maria Köpf und Florian Gallenberger

Maria Köpf (Produzentin | GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Deutsche Filmakademie) und Florian Gallenberger (Regisseur | PrĂ€sident der Deutschen Filmakademie) sind in unserer aktuellen Folge zu Gast und berichten uns ĂŒber die Entstehung und Entwicklung der Deutschen Filmakademie. Wir werfen einen Blick auf die großen Herausforderungen der Filmszene und gehen der Frage nach, wie der eigene Film fĂŒr die Lola nominiert werden kann.

Großes Gruppenbild der Mitgliederversammlung im April 2022 der Deutschen Filmakademie. Zusammen mit Maria Köpf (GeschĂ€ftsfĂŒhrerin) und dem neuen PrĂ€sidenten-Duo, Alexandra Maria Lara (Schauspielerin) und Florian Gallenberger (Filmproduzent). Fotograf: Florian Liedel
Gruppenbild der Mitgliederversammlung im April 2022 der Deutschen Filmakademie | Â© Florian Liedel | Deutsche Filmakademie

Unsere GĂ€ste

Maria Köpf: Doppelspitze in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung

Von der kaufmĂ€nnischen Ausbildung und einem Studium der Theaterwissenschaft an der Freien UniversitĂ€t in Berlin kam Maria Köpf als Quereinsteigern zum Film. Über X Filme und Zentropa wechselte die Filmproduzentin schließlich 2016 in die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. Keine drei Jahre spĂ€ter folgte der Schritt als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Deutschen Filmakademie. Zusammen mit Anne Leppin bilden sie die Doppelspitze in der FĂŒhrung.

Doppelspitze in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung Maria Köpf und Anne Leppin portraitiert. Fotograf: Florian Liedel
Doppelspitze in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung Maria Köpf und Anne Leppin | © Florian Liedel | Deutsche Filmakademie

Florian Gallenberger: PrÀsidentenposten erweitert und neu besetzt

89 Personen, darunter auch Filmregisseur Florian Gallenberger, grĂŒnden im Jahre 2003 die Deutsche Filmakademie. Schon in der Schule entdeckt er das Filmemachen fĂŒr sich. Über ein Studium an der Hochschule fĂŒr Film und Fernsehen in MĂŒnchen professionalisiert er sein Handwerk. Zu seinen realisierten Filmproduktionen als Regisseur zĂ€hlen unter anderem John Rabe (2009), GrĂŒner wird’s nicht, sagte der GĂ€rtner und flog davon (2018) sowie Es ist nur eine Phase, Hase (2021). Erst im April 2022 wurde das Nachfolgerduo des PrĂ€sidentenpostens verkĂŒndet: Alexandra Maria Lara (Schauspielerin) und Florian Gallenberger (Regisseur). Wir dĂŒrfen gespannt sein, welchen Fokusthemen sie sich in ihrer Arbeit widmen werden.

PrÀsidenten-Duo Alexandra Maria Lara ( Schauspielerin) und Florian Gallenberger (Regisseur). Fotograf: Florian Liedel
PrĂ€sidenten-Duo Alexandra Maria Lara ( Schauspielerin) und Florian Gallenberger (Regisseur) | © Florian Liedel | Deutsche Filmakademie

Unsere GĂ€ste

Maria Köpf
Produzentin | GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Deutsche Filmakademie
Webseite – LINK

Florian Gallenberger
Regisseur | PrĂ€sident der Deutschen Filmakademie
Crew United – LINK

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Panels & Talks
57 MINUTEN
7. April 2022

Machtmissbrauch ist RealitĂ€t – hier bei uns. Hier in der Filmszene. Und wir mĂŒssen darĂŒber reden und handeln! Wir wollen mit der Branche ins GesprĂ€ch gehen und nehmen den Dokumentarfilm THE CASE YOU von Alison Kuhn zum Anlass, um ĂŒber die weiterhin bestehenden UnterdrĂŒckungsmechanismen und den strukturellen Machtmissbrauch in kulturellen und institutionellen RĂ€umen zu sprechen.

Welche Akteure gilt es zu aktivieren? Welche MaßstĂ€be gilt es zu etablieren? Und welche Initiativen verĂ€ndern die starren Machtstrukturen bereits jetzt?

Ein GesprĂ€ch mit der Branche ĂŒber die Branche!

Zusammen mit Alison Kuhn (Regie THE CASE YOU), Isabelle Bertges (Schauspielerin), Julia Effertz (IntimitĂ€tskoordinatorin), Daniel Salzwedel (stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrung Medienboard Berlin-Brandenburg) sprechen wir mit der Branche ĂŒber die Branche. Über Machtmissbrauch und mögliche prĂ€ventive Maßnahmen – aber auch LeerstĂ€nde innerhalb der deutschen Filmlandschaft.

Was fehlt der Filmbranche?

Eine Null-Toleranz-Grenze fĂŒr Nacktheit und intimen Handlungen bei Castings, eine SelbstverpflichtungserklĂ€rung fĂŒr Produzent*innen die Fördergelder beantragen, eine Initimacy-Checkliste zur Sensibilisierung fĂŒr Förderer und Filmschaffende. Und sicher bietet der Blick in die NachbarlĂ€nder noch viele Best-Practices Beispiele, die hier in Deutschland in die Tat umgesetzt werden können. In einem waren sich alle GĂ€ste einig: Es fehlt der große runde Tisch. Denn dieses Thema geht alle in der Branche etwas an und deswegen mĂŒssen sich alle wichtigen Institutionen zusammentun, reden und handeln. Jetzt!

v.l.n.r. Daniel Saltzwedel, Susanne Braun, Isabelle Bertges, Alison Kuhn, Lara Meyer (Kern des Ganzen) | Foto: Ioni Laibarös

Unsere GĂ€ste

Alison Kuhn
Regisseurin / Schauspielerin
Webseite: www.alisonkuhn.com 
Crew United (Schauspielerin) – LINK
Crew United (Regisseurin) – LINK

Isabelle Bertges
Schauspielerin
Webseite: https://isabellebertges.com/about
Crew United – LINK

Julia Effertz
Schauspielerin / IntimitÀtskoordinatorin
Webseite: https://www.juliaeffertz.com
Crew United (IntimitĂ€tskoordinatorin) – LINK
Crew United (Schauspielerin) – LINK

Daniel Salzwedel
stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrung Medienboard Berlin-Brandenburg
Webseite: https://www.medienboard.de/

Über den Film THE CASE YOU: FĂŒnf junge Frauen erzĂ€hlen ihre Geschichte.

Sie alle haben vor mehreren Jahren an demselben Casting teilgenommen und wurden mit systematischen Übergriffen, zum Teil sexueller und gewaltsamer Natur, konfrontiert.

Gemeinsam erarbeiten sie, was damals geschah und teilen mutig ihre Gedanken und Emotionen. Durch die aktuelle „MeToo-Bewegung“, die 2017 ins Rollen gebracht wurde, ist der sexuelle Missbrauch in der Filmbranche – aber auch außerhalb – ein brandaktuelles Thema. THE CASE YOU – EIN FALL VON VIELEN gibt Einblicke ĂŒber den Ablauf solcher Taten und was es fĂŒr das Leben und die Arbeit der Betroffenen bedeutet.

Aktuell brauchen die Frauen von The Case You – Ein Fall von Vielen dringende finanzielle UnterstĂŒtzung, um den teuren Gerichtskosten zu trotzen. Ihr könnt jetzt helfen – handelt indem ihr unterstĂŒtzt – LINK

Dies ist eine Veranstaltung von mindjazz pictures in Kooperation mit Kern des Ganzen und dem Indiefilmtalk-Podcast. THE CASE YOU ist gefördert durch die Beauftragten der Bundesregierung fĂŒr Kultur und Medien (BKM) und der Film- und Medienstiftung NRW. Die Veranstaltung wird zudem unterstĂŒtzt vom Medienboard Berlin-Brandenburg.

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#119 | Intime Szenen richtig koordinieren
#104 | Casten: Mit GefĂŒhl und Weitblick

Podcast
1 STUNDE
15. Juli 2021

Wer findet die passende Besetzung fĂŒr den eigenen Film? Wie lĂ€uft ein Casting vor Ort ab? Was gilt es beim Prozess des Casten zu beachten?Wie lassen sich Absagen nach einem Casting gestalten? Zu diesen praxisnahen Fragen gibt uns Lisa Stutzky Antworten. Neben Kurzfilmen wie I AM (Regie: Jerry Hoffmann), ROUTE B96 oder BAMBOULE (Regie: Simon Ostermann) arbeitet sie maßgeblich an der Netflix-Produktion HOW TO SELL DRUGS ONLINE FAST und an dem AbrĂ€umerfilm des Deutschen Filmpreises SYSTEMSPRENGER (Regie: Nora Fingerscheidt).

Beim Castingprozess ist es wichtig sich von vorgeschriebenen Typisierungen zu lösen.

Lisa Stutzky

Casten: Die richtige Besetzung finden

Aus dem GesprÀch mit Lisa Stutzky wird deutlich, dass jedes Casting, jede Suche nach der richtigen Besetzung stets ein neuer kreativer Prozess ist. Streetcasting, individuelle Ausschreibungen, E-Casting oder das klassische Casting vor Ort.
Sie selbst wurde bei einem Streetcasting entdeckt und entwickelt so ihre vorher noch nicht geahnte Berufung zur Casterin. Was sie heute beim Casten von Schauspieler*innen als wichtig und essenziell erachtet, erzÀhlt sie uns.

Lisa Stutzky Casting Director berichtet uns vom Castingrozess. Casten mit GefĂŒhl!
Lisa Stutzky | Foto © Elsa van Damke

Lisa Stutzky
Casting Director
Crew United – LINK

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#85 | Gesellschaftsrelevant: Wenn Filme Systeme sprengen

WeiterfĂŒhrende Links:
Bundesverband fĂŒr Casting – LINK
Castingnetwork – LINK
Vielfalt im Film – LINK

Podcast
2:13 STUNDEN
4. Mai 2021

Unser JubilĂ€um mit 100 Folgen, knapp 200 GĂ€ste, ĂŒber 9000 Minuten Material und unzĂ€hlige Filme&Serien und vor allem Hintergrundinformationen, ĂŒber die wir mit euch gesprochen haben. Hunderte Male durften wir mit euch ehrlich ins GesprĂ€ch gehen, etwas ĂŒber euch und eure Arbeit erfahren und euer Wissen mit den anderen Zuhörer*innen teilen. Es war uns ein Fest und wir ziehen viel Mut und Kraft aus den Folgen, den Likes, euren Kommentaren, VorschlĂ€gen, eurer UnterstĂŒtzung!

Wir sagen Danke an unser kleines Indiefilmtalk-Team, was durch Matthias Steiert, Bianca Jasmina Rauch und Tim Trabandt mitgetragen wird. Wir sagen Danke an alle GĂ€ste, die dafĂŒr sorgen, dass jede Folge einzigartig wird. Wir sagen Danke an an euch Zuhörer und Zuhörerinnen! Ihr alle macht uns Lust auf weitere 100 Folgen…mindestens!

Katrin Wöller
Drehbuchautorin
Webseite – LINK

Daniel Hettinger
Drehbuchautor
Crew United – LINK

Erik van Schoor
Storyboarder / Filmemacher
Webseite – LINK
Facebook – LINK

Dominik Balkow
Regisseur
Webseite – LINK

Nils StrĂŒven
Regisseur / Regieassistent
Webseite – LINK

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#95 GlĂŒhweindialoge | Ende GelĂ€nde 2020!

Podcast
2:38 Stunden
1. April 2021

Cobb (Leonardo DiCaprio) nimmt seinen Kreisel in die Hand und dreht ihn sanft und schwungvoll. Der Kreisel rotiert stabil um die eigene Achse. „Look who’s here.“, ruft Stephen (Michael Cane). Cobb blickt auf. Die Kinder erblicken ihren Vater. Ohne den Kreisel abzuwarten, geht er mit GlĂŒcksgefĂŒhlen durchströmt raus zu seinen Kindern. Der Kreisel dreht sich weiter und weiter. Ein ganzer Kinosaal blickt gebannt auf die Leinwand und wartet mit gespannter Haltung auf die weitere Entwicklung: FĂ€llt der Kreisel um und offenbart uns, ob Cobb wach ist oder trĂ€umt? Der Kreisel gerĂ€t ins Wanken. Cut to Black.

Indiefilmtalk Christopher Nolan Warner
© Warner Bros. – Inception Ending Scene

Szenen wie diese zeigen, wie raffiniert Nolan mit verschiedenen Welten, Zeiten, Codes und Twists arbeiten, bei denen wir uns am Ende nie sicher sein können, ob wir seine Welt bis in das kleinste Detail verstanden haben. Nach 90 Minuten Action, komplex durchdachten Expositionsszenen, Traumwelten und AbgrĂŒnden des eigenen Unterbewusstseins können wir uns nicht sicher sein, dass Cobb sicher ist. Die simple Lösung „es war alles nur ein Traum“ gilt bei Nolan nicht. Nolan gibt unseren Sehgewohnheiten und dem guten alten Dreiakter ein narratives Update. Egal, ob auf der Ton- oder Bildspur – er ist ein Meister der ausgeklĂŒgelten Tricks, (meist) mit doppeltem Boden. Trotz der KomplexitĂ€t seiner ErzĂ€hlstrukturen lĂ€sst er das Publikum nicht allein und fĂŒhrt den Zuschauenden in die neue Nolan-Welt ein. Wie funktioniert was? Doch er geht stets ein StĂŒck weiter und konzipiert die Welt seiner Protagonisten ĂŒber die funktionierenden, altbekannten, routinierten Denk- und ErzĂ€hlmuster hinaus.

Wir sprechen in der aktuellen Folge zusammen mit Lukas von Berg (Regisseur) und Christoph Dobbitsch (Medienwissenschaftler) ĂŒber diese verworrenen, genialen und manchmal ungreifbaren Welten.

Christoph Dobbitsch
Medienwissenschaftler / Regisseur / Filmkritiker
Webseite – LINK

Lukas von Berg
Regisseur
Instagram – @sketchberg

Filme ĂŒber die wir gesprochen haben:

  • MEMENTO (2000) – R: Christopher Nolan
  • PRESTIGE (2006) – R: Christopher Nolan
  • INCEPTION (2010) – R: Christopher Nolan
  • INTERSTELLAR (2014) – R: Christopher Nolan
  • TENET (2020) – R: Christopher Nolan
  • PAPRIKA (2006) – R: Satoshi Kon
  • BRAZIL (1985) – R: Terry Gilliam

WeiterfĂŒhrende Link’s & Info’s:

  • Bierhals, Reimer: IdentitĂ€tskonflikt in „MEMENTO“ – LINK
  • Dobbitsch, Christoph: Interstellar who? – Zur GenialitĂ€t von Christopher Nolans The Prestige – LINK
  • Furby, Jacqueline / Joy, Stuart (Hrsg.): The Cinema of Christopher Nolan – Imagining the Impossible (Directors’ Cuts). Wallflower Press, New York 2015.
  • Nolan, Christopher: INCEPTION – The Shooting Script. 2010.
  • Shone, Tom: The Nolan Variations: The Movies, Mysteries, and Marvels of Christopher Nolan. 2020.
  • Schwadten, Christiane: MEMENTO – LINK
  • Thompson, Kristin / Bordwell, David: Christopher Nolan: Labyrinth of Linkages. 2013.

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Kommunale Kinos und der Umgang mit der Corona-Situation

Neben des Kreierens von Welten und Geschichten in Filmen wird das Kurratieren von den Filmen in den Kinos immer wichtiger. Das Kuratieren und die ZurverfĂŒgungstellung von Filmen gibt dem Zuschauer die Möglichkeit in fremde Welten einzutauchen und bis dato noch nicht gesehenes zu entdecken. Hier sind die Kommunalen Kinos mit ihren Programmen und Events die sie rund um einen Film, ein Genre oder einer ganzen Filmreihe bauen ganz vorn mit dabei, wenn es darum geht die Filmkunst zu zelebrieren und zugĂ€nglich zu machen. HierfĂŒr hat der Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. bei ihrem 1. Bundeskongress im Jahr 2005 ein QualitĂ€tslable fĂŒr das Kommunale Kino mit neun Punkten erstellt, welches zeigt, wie wichtig es ist Filme in dem gesamten Umfang einer breiten Maße zur VerfĂŒgung zu stellen (Quelle: Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.):

  • Kinomachen ist eine Kunst
  • Avantgarde
  • GedĂ€chtnis des Films
  • Schule des Sehens
  • Kino, das verbindet
  • Kino fĂŒr alle
  • Kino mit Haltung
  • Kino mit Format
  • Kino mit Kompetenz und Leidenschaft

Die detaillierten Informationen zu dem „QualitĂ€tslable des Kommunale Kinos“ findet ihr hier.

„Die Frage ist letzten Endes, ob man ĂŒberhaupt fĂŒr kommende Generationen einen Begriff von Kinokultur aufrechterhalten will, der multikulturell, spezifisch und differenziert ist. Wenn man ein Kino will, das den Blick in die Welt und in die Geschichte offenhĂ€lt, braucht man mehr denn je die Kommunalen Kinos.“ Wim Wenders, Regisseur

©Foto von Nathan Engel von Pexels

In der heutigen Folge reden wir mit Kinomacherin Manja Malz vom Kino Metropolis und B-Movie aus Hamburg und Kinomacher und Vorstandsvorsitzender des Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Andreas Heidenreich ĂŒber den Umgang mit der aktuellen Corona-Situation bei den Kommunalen Kinos und darĂŒber wie man in dieser Zeit noch Kinomachen kann.

Manja Malz
Kinomacherin
Hamburg Metropolis Kino – LINK
B-Movie Kino – LINK
Eine Stadt sieht einen Film – LINK

Andreas Heidenreich
Kinomacher, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband der kommunalen Filmarbeit e. V.
Bundesverband der kommunalen Filmarbeit e. V. – LINK
Deutsches Filminstitut und Filmmuseum (DFF) – LINK

Manja Malz ist neben ihrer Arbeit im Hamburger Metropolis Kino fĂŒr die Programmgestaltung im B-Movie Kino zustĂ€ndig und rĂŒckt mit ihrem Filmevent „Eine Stadt sieht einen Film“ Filme wieder in den Fokus, die lange nicht mehr gesehen wurden oder nirgends zu finden sind.

Andreas Heidenreich ist Kinomacher und entwickelt neben seiner TĂ€tigkeit beim Deutschen Filminstitut und Filmmuseum (DFF) als Vorstandsvorsitzender des Bundesverband der kommunalen Filmarbeit e.V. das Programm fĂŒr die Caligari FilmbĂŒhne in Wiesbaden und das Kommunale Kino Weiterstadt.

Manja Malz empfiehlt: 

#filmtourismathome – LINK

Streamingtipp zu einer ausgewĂ€hltem Retrospektive vom Filmmuseum MĂŒnchen – LINK

Andreas Heidenreich empfiehlt: 

Buchempfehlung

Truffaut, Francois: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? Frankreich 1966.

Filmempfehlungen

Hitchcock, Alfred: Sabotage. 1936 – LINK

Al Mansour, Haifaa: Das MĂ€dchen im Wadja. 2012 – LINK

WeiterfĂŒhrende Links zu dieser Sonderfolge zum Thema Filmschaffen in Zeiten von Corona:

hilfdeinemkino – LINK

Bundesverband kommunale Filmarbeit e. V. – LINK

Caligari FilmBĂŒhne – LINK

Digitale Ideenplattform von Kinos fĂŒr Kinos – LINK

Eine Stadt sieht einen Film – LINK

Exground Filmfest – LINK

Film Archiv Austria – LINK

Filmmuseum-MĂŒnchen ausgewĂ€hlte Retrospektive (Online-Angebot des BkF e.V.) – LINK

FORTZETZUNG FOLGT – LINK

goEast Filmfestival – LINK

Metropolis Hamburg – LINK

44. Open-Air Filmfest Weiterstadt – LINK

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#75 Corona-Spezial | Einmal Irak und zurĂŒck

Sliderfoto:
©Metropolis Kino Hamburg

Podcast
01:04 STUNDE
5. April 2020

„Wir sind Babelsberg“ – Gemeinsam gegen die aktuelle KĂŒndigungswelle

Corona-Krise: Der Shut-Down macht auch vor den großen Hollywood-Produktionen nicht halt. Drehstopp in Babelsberg fĂŒr „Matrix 4“ und „Uncharted“. Hinter diesen Produktionen stecken große namenhafte Unternehmen wie Warner Bros. und Sony Pictures. Stabile Produktionsfirmen, die bei solch einer Krise finanziell und rechtlich doch gut und fair aufgestellt sein mĂŒssten. Fast kurzschlussartig kĂŒndigen sie ĂŒber Nacht 800 Mitarbeiter*innen.

Die Verhandlungsgruppe „Wir sind Babelsberg“ grĂŒndete sich unter diesen alarmierenden UmstĂ€nden – ebenfalls ĂŒber Nacht. Rechtlich vertreten von Medienanwalt Steffen Schmidt-Hug treten sie den Rechtsstreit an.

Wie gehen Produktionsfirmen deutschlandweit mit dieser Situation um? Wie arbeitnehmerfreundlich handeln sie? Wie sehr sind sie an einer nachhaltigen Filmlandschaft interessiert? Und welche Verantwortung ĂŒbernehmen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten fĂŒr ihre vielen freien Mitarbeiter*innen? In eine Branche, die sich durch pure Menschenkraft auszeichnet, wird wieder einmal mehr die Frage laut, wie wertschĂ€tzend die verschiedenen Stakeholder in den Dialog treten, um zum Wohle aller Beteiligten eine Lösung zu finden. In einer Situation wie dieser, werden die unsicheren vertraglichen Rahmenbedingungen von selbstĂ€ndigen Filmschaffenden mehr denn je deutlich.

Hinweis:

Steffen Schmidt-Hug ist noch einmal detaillierter auf den neuen Tarifvertrag zur Kurzarbeit eingegangen, der in der letzten Woche beschlossen wurde. FĂŒr alle die mehr zu dem Tarifvertrag wissen möchten ist hier der Clip als Audiodatei angehangen:

 

Steffen Schmidt-Hug
Medienanwalt
Webseite – LINK

Themenbezogener Pressespiegel:

BLICKPUNKT:FILM (17.03.2020): ZDF bietet Kreativwirtschaft in Corona-Krise Hilfe an. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von http://beta.blickpunktfilm.de/details/448964

Ecovis (27.03.2020): TV-Sender unterstĂŒtzen Produzenten in der Krise. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.ecovis.com/duesseldorf-koeln/tv-sender-unterstuetzen-produzenten-in-der-krise/

Jungblut, Peter (19.03.2020): TV-Produzenten unter Druck: Fernsehsender planen Krisengipfel. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.br.de/nachrichten/kultur/fernsehsender-planen-krisengipfel,Rth1TDJ

MEEDIA (01.04.2020): Corona-Krise: Bertelsmann TV-Produktionstochter Ufa verordnet Kurzarbeit in Fiction-Sparte. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://meedia.de/2020/04/01/corona-krise-bertelsmann-tv-produktionstochter-ufa-verordnet-kurzarbeit-in-fiction-sparte/ 

MEEDIA (31.03.2020): DJV kritisiert ARD und ZDF fĂŒr den Umgang mit Freien in der Corona-Krise. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, vonhttps://meedia.de/2020/03/31/djv-kritisiert-ard-und-zdf-fuer-den-umgang-mit-freien-in-der-corona-krise/

MEEDIA (30.03.2020): Corona-Krise trifft Studio Hamburg „mit voller Wucht“: Kurzarbeit fĂŒr 500 Mitartbeiter. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://meedia.de/2020/03/30/corona-krise-trifft-studio-hamburg-mit-voller-wucht-kurzarbeit-fuer-500-mitarbeiter/

rbb24 (30.03.2020): Kinoproduktionen zu Corona-Zeiten: Filmleute kÀmpfen um ihre Existenz. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.rbb24.de/kultur/thema/2020/coronavirus/beitraege/kinoproduktion-corona-filmleute-existenz-filmwirtschaft-berlin-brandenburg.html

Seewald, Jörg (02.04.2020): Drehen wir in diesem Jahr nicht mehr? Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-produktion-in-corona-krise-drehen-wir-dieses-jahr-nichts-mehr-16707461.html

SPIEGEL Kultur (30.03.2020): Filmbranche in der Corona-Krise: „Es wird wieder Sehnsucht nach dem Kino geben“. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.spiegel.de/kultur/kino/constantin-film-chef-zur-corona-krise-es-wird-wieder-sehnsucht-nach-kino-geben-a-4734bdb6-6da7-404a-84f2-375775d78aa4

Tagesspiegel (30.03.2020): „Feuert sie alle“ – 800 Filmschaffende aus Berlin und Brandenburg verlieren ihren Job. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.tagesspiegel.de/berlin/feuert-sie-alle-800-filmschaffende-aus-berlin-und-brandenburg-verlieren-ihren-job/25697658.html

Mehr zum Thema Filmemachen in Corona Zeiten gibt es hier

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