fbpx
Podcast
1:32 STUNDEN

#180 | Die unsichtbare Brücke: Von der Filmhochschule in die Branche

3. April 2025

Was kommt nach dem Abschlussfilm?
Der Abschlussfilm ist für viele junge Filmschaffende ein zentraler Meilenstein ihres Filmschaffens. Er bietet die Möglichkeit, sich als Regisseur*in oder Produzent*in zu beweisen, kreative Visionen in Langfilmformaten zu gießen, um feste Kontakte zur Branche zu knüpfen. Doch was passiert nach dem Abschluss? Wie gelingt der Sprung von der Hochschule in die professionelle Filmwelt? Und inwiefern ist schon der Produktionsprozess des Abschlussfilms ein erster Schritt, um sich mit der Branche nachhaltig zu vernetzen? Diese Fragen stellen sich auch Tim Ellrich (Regisseur) und Leopold Pape (Produzent) mit ihrem Film “Im Haus meiner Eltern” und teilen ihre Erfahrungen mit uns.

Im Haus meiner Eltern © Elemag Pictures, Port au Prince Films, Coronado Film

Von der Idee zur Produktion: Die Entstehung eines Abschlussfilms
Tim und Leopold erzählen von der Entwicklung ihres Films, der in Zusammenarbeit mit Das kleine Fernsehspiel des ZDF entstanden ist und von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützt wurde. Sie geben Einblicke in den oft herausfordernden Weg von der ersten Idee bis zur Fertigstellung, die besonderen Unterstützungsmechanismen innerhalb des Hochschulsystems und die Unterschiede zwischen einer Abschlussfilm-Produktion und einer klassischen Independent-Produktion. Dabei sprechen sie auch über die Möglichkeiten, die sich durch die Zusammenarbeit mit Fernsehsendern und Ko-Produktionen ergeben. Und sie legen offen, wo sie gezielt Anpassungen im Drehbuch vorgenommen haben, um das Produktionsvolumen mit den vorhandenen Mitteln realisierbar zu halten, ohne dabei Abstriche bei der filmischen Qualität zu machen.

Die Familie bei der Beerdigung – Im Haus meiner Eltern © Elemag Pictures, Port au Prince Films, Coronado Film

Autobiografisches Erzählen: Wo liegen die Grenzen?
Neben der Entstehungsgeschichte gewährt Tim einen kleinen Einblick in seinen Umgang mit der Herausforderung, eine sehr persönliche Familiengeschichte auf die Leinwand zu bringen – fiktionalisiert, aber dennoch nah an der Realität. Welche emotionalen und kreativen Herausforderungen bringt autobiografisches Arbeiten mit sich? Welche erzählerischen und filmischen Mittel hat er genutzt, um diese Gratwanderung zu meistern? Und wie besetzte Tim die Rolle seines Onkels, dem Bruder seiner Mutter SVEN? Für Tim war klar, es wird ein Street Casting.

Sven bei seiner Schwester Holle – Im Haus meiner Eltern © Elemag Pictures, Port au Prince Films, Coronado Film

Casting zwischen Profis und Laien
Zusammen mit erfahrenen Schauspieler*innen wie Jenny Schily (HOLLE), Ursula Werner (MUTTER) und Manfred Zapatka (VATER) spielt auch ein Laiendarsteller mit – Jens Brock. Er spielt den SVEN, den Bruder der Protagonistin HOLLE. Tim und Leopold berichten, wie sie das Street Casting organisiert haben, welche Kriterien für die Besetzung entscheidend waren und welche Herausforderungen es mit sich bringt, professionelle und nicht-professionelle Schauspielerinnen in einem Film zusammenzubringen. In diesem Fall war es jedoch in erster Linie eine große Bereicherung: Jenny Schily ging mit bemerkenswerter Offenheit auf den Laiendarsteller Jens Bruck zu und trug so entscheidend zu einem harmonischen und authentischen Zusammenspiel bei. 

Gäste:
Tim Ellrich | Regisseur
Leopold Pape | Produzent

Webseite: https://www.coronado-film.com/

Kinostart: 10.04.2025

Alle Infos auf Instagram unter @imhausmeinereltern.film oder auf der Webseite von CoronadoFilm.

Ähnliche Folgen
#109 | Mein Vietnam: Der private Raum
#98 | FLUTEN: Der eigene Film im Kino

Ähnliche Beiträge

Autor*in
Supporte den Podcast
Filmmakers HUB

Komm an Board und vernetze dich mit Kolleg*innen und Gleichgesinnten aus der Filmbranche.

Beim Filmmakers Hub kannst du in den Austausch gehen, Unterstützung bei Fragen rund um die Produktion und Finanzierung finden, Feedback für das nächste Treatment einholen oder einfach nur deine persönlichen Tipps & Tricks mit anderen Filmschaffenden aus den Gewerken Produktion, Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt teilen.

 
INDIEFILMTALK-UPDATE Newsletter

Wenn du nichts mehr verpassen möchtest und immer up-to-date bleiben möchtest melde dich doch gerne beim Newsletter an.

Newsletter

Indiefilmtalk UPDATE + Filmmakers Community

Werde Teil der Indiefilmtalk-Community und bekomme Updates zu neuen Folgen, Beiträgen, Live-Talks und allem rund ums Filmschaffen. Vernetze dich mit anderen Filmschaffenden über unsere Filmschaffenden-Community bei Discord. – Den Zugang erhältst du direkt nach der Anmeldung.

Um unsere Webseite optimal für dich zu gestalten verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die Weitere Nutzung unserer Seite stimmst du der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen findest du hier in unserer Datenschutzerklärung.