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Showrunning

Podcast
01:03 STUNDE
10. Dezember 2020

Working on HAUSEN

„Was ist die Hauptgeschichte? Was die B-Story? Was ist die C-Story? Was sind die Beats, die jeder dieser Geschichten braucht, um zu ihrem Ende zu kommen?“ (Till Kleinert)

Die Sky-Serie HAUSEN reiht sich in die noch ĂŒbersichtliche Sammlung von Mystery-Serien ein. Formate wie DARK oder eben HAUSEN zeigen, dass der deutschsprachige Serienmarkt das vertraute GewĂ€sser von Dramen und Krimis verlĂ€sst, um den eigenen Horizont um neue Ufer zu erweitern. Doch wie entsteht die Idee fĂŒr eine Mystery-Horror-Serie wie Hausen und wie kommt diese dann zu einem der großen Player im Streamingbusiness?

© Sky Deutschland/Lago Film GmbH/Sammy Hart
© Sky Deutschland/Lago Film GmbH/Sammy Hart

2016 war an ausgefallene Genre-Formate nicht zu denken. Erst nach und nach wendet sich der Markt der Streamingdienste von der monochromen Palette der Krimis und Dramen ab, um sich fĂŒr die Vielfalt des Genres zu öffnen. Von der ersten Idee eines Serienstoffes hin zu der erfolgreichen Produktion und Vermarktung vergingen weit ĂŒber 10 Jahre.

Die beiden Headautoren Till Kleinert und Anna Stoeva von HAUSEN geben uns einen kleinen Einblick in ihre gemeinsame Arbeit, die Entstehung der Serienidee und geben Tipps sowie Hinweise: Wo und wie können erste Anfangsideen ausgearbeitet werden? Wie geht es weiter, sobald die Produktionsfirma feststeht und die Treatments ausgearbeitet werden können?

Till Kleinert realisierte eigenwillig in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Schattenkante sein DebĂŒt, den Genrefilm DER SAMURAI. Mittels einer Crowdfunding-Kampagne setzte sich Till Kleinert mit seiner Idee durch und finanzierte seinen Film ohne die RĂŒckenstĂ€rkung einer Fernsehförderung.

Anna Stoeva und Till Kleinert entwickelten den Serienstoff HAUSEN in Zusammenarbeit mit ihrem sechsköpfigen Writersroom (Linus de Paoli, Erol Yesilkaya, Alexandra Schulz, Annett Gröschner).

Die GĂ€ste:

GĂ€ste bei dieser Folge v.l. Till Kleinert (Autor, Regisseur), Anna Stoeva (Autorin, Produzentin)
GĂ€ste bei dieser Folge v.l. Till Kleinert (Autor, Regisseur), Anna Stoeva (Autorin, Produzentin)

Till Kleinert
Autor, Regisseur
CrewUnited – LINK

Anna Stoeva Autorin, Produzentin
IMDB – LINK

WeiterfĂŒhrende Links:

Hausen Serie bei Sky – LINK

Midpoint-Institute – LINK

Hofbauer-Kongress – LINK

Film School Fest MĂŒnchen – LINK

Trailer – DER SAMURAI (2014) – LINK

Hört auch in unsere Folgen rein, bei denen Anna Stoeva und Linus de Paoli schon zu Gast gewesen sind!

Anna Stoeva DFFB Session | “What is Showrunning?”

Linus de Paoli in #42 | Subtil auffallen: Der Film als subversive Kunstform

Titelbild: © Sky Deutschland/Lago Film GmbH/Sammy Hart

Podcast
01:29 STUNDE
18. September 2020

Ein Talk ĂŒber die Pandemie-Serie SlĂžborn

Als Filmschaffender ist es wichtig die verschiedensten Filme und Serien anzuschauen und mit dieser Rezeption das eigene Wissen zu erweitern. Es kann sehr interessant sein herauszufinden, warum ein Film so erfolgreich geworden ist, oder ein anderer Film zu so einem Flopp wurde. Welche Dialoge haben gut funktioniert und welche wirkten eher störend? Warum erden Szenen als spannend oder langweilig empfunden.

Die Serie SlĂžborn

Die deutschsprachige Serie SlĂžborn kommt zu einer Zeit, die nicht passender sein kann. In der Serie von Christian Alvart und Adolfo Kolmerer dreht sich alles um den Ausbruch einer Pandemie und dem gesellschaftlichen Umgang mit der Situation. In dieser Episode wollen wir mit unseren GĂ€sten ĂŒber die neue deutsche Serie SlĂžborn (R: Christian Alvart, Adolfo Kolmerer) reden, welche mit der UnterstĂŒtzung vom ZDF realisiert wurde und ein Szenario aufzeigt, welches nicht so weit von unseren aktuellen UmstĂ€nden scheint.

TIPP fĂŒr den Podcast: !!!Definitiver Spoiler Alarm!!! Schaut euch die Serie vor dem Anhören der Folge gerne ersteinmal an und macht euch vielleicht sogar Notizen dabei. Und wichtig: Stört euch nicht daran, wenn der Film nicht eurem Geschmack entspricht, denn man kann auch aus „schlechten“ wie aus „guten“ Filmen/Serien vieles fĂŒr die eigenen Projekte lernen.

Katrin Wöller
Drehbuchautorin
Webseite – LINK

Daniel Hettinger
Drehbuchautor
Crew United – LINK

Weitere Roundtables gibt es hier

Ähnliche Folgen:
#22 Roundtable | Die Serie Bad Banks

Podcast
58 MINUTEN
3. September 2020

Der DebĂŒtfilm

Die Wichtigkeit des ersten Langfilms

Der Weg zum ersten Langspielfilm ist oft hart, schwer und mit einigen Pflastersteinen bestĂŒckt. Da stellt man sich die Frage, ab wann man bereit ist diesen Weg zu beschreiten und ob man mit den vorherigen Projekten bereits die Weichen so gut wie möglich gestellt hat? Das sind schwierige Fragen, die am Ende natĂŒrlich nur jeder Filmschaffende fĂŒr sich selbst beantworten kann. Wie wichtig der Schritt zum DebĂŒtfilm fĂŒr einen Filmschaffenden sein kann und welche TĂŒren sich daraufhin national wie international fĂŒr weitere Projekte öffnen können, besprechen wir in dieser Folge mit unserem Gast Regisseur Adolfo Kolmerer.

v.l. Elyas M’Barek, Adolfo Kolmerer - Link Foto: https://www.adolfokolmerer.com/filmography
v.l. Elyas M’Barek, Adolfo Kolmerer – Link Foto: https://www.adolfokolmerer.com/filmography

Adolfo hat 2017 sein SpielfilmdebĂŒt mit dem Genrefilm „Schneeflöckchen“ gemacht. Den Film hat er mit seinem Team ĂŒber vier Jahre mit einem kleinen Budget ohne jeglicher Filmförderung umgesetzt bekommen. Nach dem Erfolg von „Schneeflöckchen“ folgten Projekte wie  Abikalypse (Pantaleon) und nun die Serie SlĂžborn (Syrreal Entertainment, ZDF, Tobis Film und Nordisk Film), die er in Zusammenarbeit mit Regisseur und Showrunner Christian Alvert umgesetzt hat.

In dem heutigen GesprĂ€ch reden wir mit Adolfo ĂŒber seinen Weg zum ersten Langfilm „Schneeflöckchen“, warum er ihn auch ohne Filmförderung mit seinem Team umgesetzt hat und was er von dieser Erfahrung mit in seine nĂ€chsten Projekte genommen hat.

Adolfo Kolmerer
Regisseur
Webseite – LINK
IMDB – LINK

Mehr zum Thema DebĂŒtfilm gibt es hier

Podcast
01:06 STUNDE
1. Juni 2020

In diesem GesprĂ€ch, welches noch vor der QuarantĂ€ne-Zeit im DFFB-Kinosaal in Kooperation mit der DFFB, Serialeyes aufgenommen wurde und in Kooperation mit der DFFB, Filmnetzwerk Berlin und Serial Eyes entstanden ist, geht es um das Schreiben und Arbeiten an der israelischen Netflix-Serie „Fauda“ welche sich in den letzten Jahren zu einer der erfolgreichsten israelischen Serien entwickelt hat.

Drehbuchautorin Michal Aviram redet in dem GesprĂ€ch mit Moderatorin und Autorin Donna Sharpe ĂŒber die Arbeit im Writersroom, ihre Herangehensweisen an die verschiedenen Charaktere der Serie und wie sich die Serie von Staffel zu Staffel weiterentwickelt hat. Falls ihr „Fauda“ noch nicht gesehen habt könnt ihr dies aktuell bei Netflix nachholen. Aktuell gibt es bereits drei Staffeln der Serie im Stream.

Mehr zu Michal Aviram und Fauda findet ihr hier: LINK

Mehr zu Donna Sharpe findet ihr hier: LINK

Eine Weitere Folge DFFB Sessions gibt es hier

Podcast
1:28 STUNDE
5. MĂ€rz 2020

Die Welt ist im Serienboom

GefĂŒhlt alle paar Wochen hört man von einer neuen Serie, die produziert wird und uns mit ihrer innovativen Geschichte, ihren hyperrealistischen Charakteren oder dem versprochenen Spaß, den wir haben werden in ihren Bann ziehen möchte. War dies bis vor vier Jahren ein PhĂ€nomen, welches wir eher von amerikanischen Serien kannten, merkt man immer mehr, dass auch hierzulande immer mehr Serienprojekte ein grĂŒnes Licht fĂŒr die Produktion bekommen.

Fette Jahre fĂŒr Serienschaffende

Man wird das GefĂŒhl nicht los, dass heutzutage jede*r Filmschaffende*r, der etwas von sich hĂ€lt neben der Arbeit am Film an mindestens einem Serienstoff arbeitet. Das liegt natĂŒrlich auch daran, dass man als Filmschaffende*r in der Serienwelt von Netflix, Amazon, Magenta oder den öffentlich-rechtlichen, die Möglichkeit bekommt diversere Stoffe zu produzieren und auch andere Wege und Genres auszuprobieren. Dies hat sich in dieser relativ kurzen Zeit sehr stark gewandelt. Anders als vor 10 Jahren ist das Produzieren von Serien nun wichtiger denn je und wird von den Filmschaffenden und Zuschauer*innen gleichermaßen immer mehr wertgeschĂ€tzt. Sogar die Akzeptanz in der Gesellschaft fĂŒr deutsche Serien ist scheinbar höher als fĂŒr deutsche Filme.

Wenn jemand noch vor 10 Jahren schief in der Filmschule angeguckt wurde, wenn man anstelle eines Kurz- oder Mittellangenfilms an einem Serienkonzept arbeitete, bieten Filmschulen wie die DFFB mit ihrem „serialeyes“ Programm heute sogar LehrgĂ€nge nur fĂŒr das serielle Schreiben an.

Ist der deutschsprachige Medienmarkt reif fĂŒr Serien?

Die Kehrseite des SerienĂŒberflusses

Neben den Vorteilen die der Serienboom in Deutschland mit sich bringt, hat dieser auch mehrere Schattenseiten. So werden die Budgets und die Drehzeit nicht unbedingt proportional höher im VerhĂ€ltnis zum Drehvolumen und dem Aufwand. So setzen viele Serienanbieter auf QuantitĂ€t statt auf QualitĂ€t und sorgen dafĂŒr, dass der Zuschauer*in oft nicht gewillt ist, zu viel Zeit fĂŒr eine Serie zu investieren und dadurch auch die WertschĂ€tzung fĂŒr das Medium Film und Serien verliert.

In dieser Folge des Indiefilmtalk-Podcasts dreht sich alles um das Thema Serien und der Frage, ob Deutschland im Jahr 2020 bereits mit den großen Serienprojekten mithalten kann und „serienreif“ ist? Dabei wollen wir einwenig schauen wie stark sich die deutschsprachige Serienlandschaft seit dem Einzug der Streamingdienste und ihrer eigenen Produktionen verĂ€ndert hat und wie wir diesen Serienboom aus Deutschland wahrnehmen.

Dies machen wir aus gegebenem Anlass weil Jens Mayer vom Serien Reif Podcast heute zu Gast ist. Er begleitet seit drei Jahren mit seinem Talk-Format die deutschsprachige Serienlandschaft und hat ĂŒber diesen einen Einblick in die Produktion von Serien gegeben. Der zweite Gast ist Drehbuchautor Stefan Stuckmann der bereits an mehreren Comedy-Formaten wie „Ladykracher“ und „Switch-Reloaded“ gearbeitet hat und zusĂ€tzlich mit seiner ersten Serie Eichwald MdB fĂŒr das öffentlich-rechtliche Fernsehen wagte auch Stefan den Sprung zur eigenen Serie. Wenn ihr euch die Serie Eichwald MdB anschauen wollt, gibt es sie noch in der ZDF-Mediathek (Stand 05.03.2020) zu schauen.

Jens Mayer
Journalist
Serienreif-Podcast – LINK
Die aktuelle Folge des Serienreif Podcast findet ihr bei Spotify, iTunes oder hier – LINK

Stefan Stuckmann
Drehbuchautor
Webseite – LINK

FĂŒr weitere Fragen, Anregungen und Feedback kontaktiert uns unter comment@indiefilmtalk.de 

Ähnliche Folgen:
#94 | Webserien: Working on HAUSEN
#86 | Das Potenzial von Webserien
DFFB Sessions | Webserien-PhÀnomen: Ein Leitfaden

Foto von Huỳnh ĐáșĄt und  Olenka Sergienko von Pexels

Panels & Talks
59 MINUTEN
12. November 2019

Ein Leitfaden zum Webserien-PhÀnomen

(A Complete Guide to the Web Series Phenomenon)

Mit Meredith Burkholder

Serien sind heutzutage nicht mehr aus dem Mainstream weg zu denken und ĂŒbernehmen in manchen Genres sogar oft die Vorreiterstellung gegenĂŒber dem „klassischen“ Kinofilm. Durch ihre lĂ€ngere ErzĂ€hlart in Staffeln geben sie dem ErzĂ€hlenden, die Möglichkeit noch tiefer in die Stimmung und die Welt ihrer Charaktere einzutauchen und binden die Zuschauenden zusĂ€tzlich fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit an die Welt und die Geschichten der Serie.

Durch das immer weiter verbreitete Internet und die immer schneller werdende Bandbreite entstanden in den letzten Jahren  Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime, Hulu und jetzt sogar Disney+ und AppleTV+, welche den Serienboom mit einer Masse an Serien noch weiter beflĂŒgelt haben und uns Filmschaffenden eine weitere Möglichkeit geboten haben, außerhalb vom Fernsehen und Kino, Geschichten zu erzĂ€hlen. Trotz der großen Offenheit der Streaming-Dienste, neue und interessante Stoffe fĂŒr den großen Markt umzusetzen, ist die SendeflĂ€che begrenzt. Neben einer guten Story gehört also oft auch viel GlĂŒck dazu, damit der Stoff den Weg zu einem der Streaming-Dienste oder dem Fernsehen findet. Vielleicht ist hier der „alternative“ Distributionsweg ĂŒber Webserien eine gute Möglichkeit die eigene Serie trotzdem umzusetzen und ein großes Publikum zu erreichen?

Das Format Webserien

In den letzten Jahren hat sich neben den großen Streaming-Diensten auch der Bereich der independent Webserien immer weiter entwickelt. Hier produzieren Filmschaffende Serien direkt fĂŒr das Publikum und ĂŒberspringen somit den Distributor. Durch die Verbreitung von Video-Plattformen wie Youtube, Vimeo etc. gibt es den Filmschaffenden die Möglichkeit relativ schnell ihren eigenen Content an die Zuschauenden zu bringen und sogar durch kreative Vermarktungsstrategien von den Produktionen zu leben. So entstanden WebserienphĂ€nomene wie Nemausus (Frankreich), Gorda (Spanisch) oder Wishlist (Deutschland, seit der zweiten Staffel bei Funk), die sich von den Zuschauer*innen-Zahlen nicht vor den Streaming-Diensten oder dem Fernsehen verstecken mĂŒssen. Die Filmschaffenden sind zusĂ€tzlich relativ flexibel und können schnell auf Änderungen in der Gesellschaft eingehen und diese in ihre Projekte mit einbauen.

Dieses PhĂ€nomen ist natĂŒrlich den großen Sendern nicht entgangen und auch diese steigen mit eigenen Produktionen ein, um die junge Zielgruppe nicht an das Internet zu „verlieren“. So gibt es zum Beispiel das Funk-Programm der öffentlich rechtlichen, die narrative Webserien fördern und produzieren.

Indiefilmtalk Webserien Meredith Burkholder

In dieser Sonderepisode des Indiefilmtalk-Podcasts, welche in Kooperation mit der DFFB, Serial-Eyes und dem Filmnetzwerk Berlin aufgenommen wurde, dreht sich alles um die Produktion von „Webserien“ und die Möglichkeiten, die Webserien Filmschaffenden bieten können Serien eigeninitiativ erfolgreich zu produzieren. Meredith Burkholder, Leiterin und GrĂŒnderin des Webfests Berlin, gibt einen interessanten Überblick ĂŒber die AnfĂ€nge bis zum jetzigen Stand (2019) der Webserien. ZusĂ€tzlich gibt sie an aktuellen Beispielen Einblicke in die Produktions- und Distributionsmöglichkeiten von Serien fĂŒrs Internet und redet im Weiteren ĂŒber Monetarisierungsmethoden. Als Leiterin des Webfests Berlin hat sich Meredith in den letzten Jahren sehr stark mit dem PhĂ€nomen „Webserien“ beschĂ€ftigt. Neben ihrer Arbeit im Webserienbereich schrieb sie mit ihrem Kollegen Joel Bassaget das Buch Short, Narrative & Serialized: A complete guide to the web series phenomenon. Dieses Buch ist fĂŒr alle sehr interessant, die sich nach dieser Folge noch intensiver mit dem Thema auseinandersetzen wollen.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=SV8tNA4VJ_A

Folgende Serien werden in dem GesprÀch aufgegriffen:

You Suck at Photoshop: LINK

Content: LINK

Gorda: LINK

Wizards of Aus: LINK

Nemausus: LINK

Ganze Folge Online bei: http://nemausus.tv/

Bidune Kaid: LINK

Online bei: http://undocumented.xyz/#/en

Meredith Burkholder
Festivalleiterin / GrĂŒnderin
Webfest Berlin: LINK

Ähnliche Folgen:
#86 | Das Potenzial von Webserien

Podcast
52 MINUTEN
7. November 2019

Passend zu unserer letzten Spezialfolge, wo wir in kooperation mit der DFFB, SerialEyes und dem Filmnetzwerk Berlin, mit Filmemacher Dennis Schanz ĂŒber den Weg seiner ersten eigenen Serie zu Netflix und die daraus entstehende Möglichkeit fĂŒr Filmschaffende geredet haben (Link zur Folge), reden wir heute ĂŒber alternative Streamingangebote wie Mubi oder Behind the Tree. Anders als die „Big Player“ der Branche setzen diese Streamingdienste nicht auf die große Masse und Algorithmen, um einen perfekten Katalog an Filmen zusammen zu stellen, sondern auf die Kuration der Filme von Filmschaffenden.

Indiefilmtalk Episode 59 - Streamingdienste

Da die Macher dieser Plattformen selbst auch aus der Filmbranche kommen liegt oft auch ein großer Fokus auf eine faire Bezahlung der Macher und Macherinnen, was zu einer Provision von bis zu 50% pro Kauf/Stream des Films gehen kann.

Heute reden wir mit Regisseur, Produzent und GrĂŒnder von dem Independent Streamingdienst „Behind The Tree“ NicolĂĄs Solar Lozier ĂŒber ein buntes potpourri an Themen aus der Filmszene. Wir reden ĂŒber die Macht der Streamingdienste und die Vor- und Nachteile von diesen fĂŒr die Kino- und Filmlandschaft. ZusĂ€tzlich schauen wir uns an, welche Möglichkeiten es fĂŒr Independent-Streamingdienste gibt und ĂŒberlegen gemeinsam ob wir als Filmschaffende den Weg zum Kino unbedingt suchen mĂŒssen, oder uns eher an die Gegebenheiten des Markts anpassen sollten um unsere Filme wieder einem breiteren Publikum zur VerfĂŒgung zu stellen.

NicolĂĄs Solar Lozier
Regisseur / Produzent / GrĂŒnder, Behind the Tree
Webseite – LINK

Ich kann auf jeden Fall auch den Podcast von „Behind the tree“ empfehlen – „Behind The Tresen“. Dieser Podcast ist auch ein spannender Podcast fĂŒr Filmschaffende, da auch dort interessante Menschen aus der Filmszene zu einem lockeren Plausch eingeladen werden. Unbedingt mal reinhören. 🙂

Ähnliche Folgen:
DFFB Session | Netflix: Working on FAUDA
DFFB Sessions | Creating “Skylines”: Der Weg zur ersten Netflixserie

Panels & Talks
01:09 STUNDE
31. Oktober 2019

Der Weg zur 1. eigenen Serie bei Netflix

Ein GesprĂ€ch mit Dennis Schanz ĂŒber seine Netflix-Serie „Skylines“

Wenn man sich die Serienproduktionen heutzutage anschaut, merkt man, dass es im Vergleich zu den letzten Jahren, gerade eine grandiose Zeit fĂŒr Serien und ihre ErzĂ€hler*innen ist. GefĂŒhlt jede Woche erscheint eine neue Serie, die auf ihre Art und Weise speziell und außergewöhnlich ist. Dieser Trend und der immer stĂ€rker werdende Streaming-Dienstmarkt geben auch neuen deutschen Produktionen oder Filmschaffenden die Möglichkeit, interessante Geschichten fĂŒr ein weltweites Publikum zu erzĂ€hlen und erreichbar zu machen.

Sind Serien die neue „Spielwiese“ fĂŒr deutsche Geschichten?!

Trotz diesem Trend sind Produktion und Suche nach den richtigen Partner*innen fĂŒr die Finanzierung der 1. eigenen Serie natĂŒrlich kein einfaches Unterfangen und können mehrere Jahre, viel Schweiß und manchmal sogar eine grundlegende VerĂ€nderung der Idee mit sich bringen. So auch die neue deutsche Netflix-Serie „Skylines“, welche ĂŒber die Frankfurter Rappszene erzĂ€hlt. Diese Serie begann mit dem Fokus auf das neuköllner Milieu in Berlin und verĂ€nderte sich im Entwicklungsprozess zu einer spannenden Serie ĂŒber und mit der Rap- und Drogenszene in Frankfurt.

https://www.youtube.com/watch?v=e5bE-8n0_5Q

Ein wichtiger Teil dieser spannenden Sonderfolge des Indifielmtalk-Podcasts beschÀftigt sich mit folgenden Fragen:

Wie sind Showrunner Dennis Schanz und sein Team zu Netflix gekommen?

Welchen Weg hat die Serie „Skylines“ zurĂŒck gelegt bis sie nun am 27.10.2019 auf Netflix releast wurde?

Dennis redet mit Ben Harris (Head of Programm von „Serial Eyes“) ĂŒber die Arbeit als Showrunner bei der Serie, ĂŒber seine Herangehensweise, die Arbeit mit den Schauspielerinnen und den Rapperinnen aus der deutschen Musikszene und ĂŒber die Zusammenarbeit mit dem Streaming-Giganten Netflix.

Der Berliner Dennis Schanz arbeitet seit Jahren in der Filmszene und setzte mehrere Kurzfilme als Regisseur um. Neben seiner Arbeit als Regisseur und in der Stoffentwicklung produzierte er mit seiner Produktionsfirma „StickUp Films“ bereits mehrere Spielfilme und Serien. „Skylines“ ist seine 1. Serie, die er als Showrunner umsetzen konnte.

Lust auf die Serie bekommen? Dann gibt es hier den brandaktuellen Link zur Serie: Skylines

Ein großer Dank geht an die DFFB, Serial Eyes und das Filmnetzwerk Berlin fĂŒr die Möglichkeit diese Folge hier fĂŒr euch bereit zu stellen und auszustrahlen. Mit den DFFB-Sessions hat die Deutsche Film- und Fernsehakademie in Berlin, ein Format ins Leben gerufen, in dem Studierende und Nicht-Studierende-Filmschaffende bei Paneldiskussionen, Screenings, und Talks einen sehr engen Kontakt zu Vertreter*innen aus der Industrie bekommen und gemeinsam die großen Fragen aus der Filmbranche erarbeitet werden.

Dennis Schanz
Regisseur
Crew United: LINK

Verpasst nicht unsere letzte Sonderfolge zum Thema Showrunning mit Einbick auf die Arbeit eines Showrunners in Deutschland. – „What is Showrunning?“

Ein weiterer Dank geht an Matthias Steiert fĂŒr das Recording / Mixing / Mastering dieser Podcast-Episode.

Panels & Talks
01:24 STUNDE
18. April 2019

Panels sind in unserer Filmlandschaft immer eine gute Möglichkeit, viel von anderen Filmschaffenden zu lernen und mit diesen in kontakt zu treten. Neben den interessanten GesprÀchen mit Menschen aus der Film- und Serienlandschaft geben die Teilnehmenden, meist sehr offen, Einblicke in verschiedene Produktionsprozesse, Herangehensweisen, Probleme oder Lösungen auf dem Weg zur Fertigstellung ihres Projektes. Das einzige Problem bei den Panels ist, dass sie in der Regel ortsgebunden sind und direkt am Besuch eines Festivals oder einer Veranstaltung hÀngen und wenn man diese verpasst, wird es sehr schwierig diese noch im Nachhinein nachzuholen.

Das neue „Indiefilmtalk-Panels“

Heute probieren wir etwas Neues beim Indiefilmtalk-Podcast aus. Die DFFB, die Deutsche Film- und Fernsehakademie in Berlin hat uns die Möglichkeit gegeben, ein Panel von ihnen aufzuzeichnen und euch allen zur VerfĂŒgung zu stellen. Wir fanden die Idee so gut, dass wir gleich mal damit starten wollen interessante Panels fĂŒr Euch, neben unseren regulĂ€ren Podcastfolgen, in Form von Sondersendungen online hörbar zu machen. Die erste Folge wird auf englisch ausgestrahlt. Das wird aber nicht die Regel sein.

Die erste Indiefilmtalk-Panels Episode – „DFFB Sessions – What is Showrunning“

© FRANZISKA NEUMEISTER
© FRANZISKA NEUMEISTER

Mit den DFFB-Sessions hat die Deutsche Film- und Fernsehakademie in Berlin ein Format ins Leben gerufen, in dem Studierende und Nicht-Studierende-Filmschaffende bei Paneldiskussionen, Screenings, und Talks einen sehr engen Kontakt zu Vertretern aus der Industrie bekommen und gemeinsam die großen Fragen aus der Filmindustrie erarbeitet werden.

In dieser Folge dreht sich alles um das Thema „Showrunning“. Der Beruf Showrunner ist in den letzten Jahren durch Serien wie „Breaking Bad“, „The Sopranoes“ oder „Game of Thrones“ zu einem sehr geschĂ€tzten Beruf und einem angestrebten Karriereziel vieler Filmschaffender avanciert. Aber was steckt wirklich hinter dem Begriff „Showrunning“ und welche Rolle spielt ein Showrunner heute in einer deutschen Serienproduktion? Diese und viele weitere Fragen rund um das Showrunning geht diese Folge der DFFB-Sessions mit den GĂ€sten Anna Winger (“Germany 83/86/89”), Anna Stoeva (“Houses”), Kristina Peter (TNT, “4 Blocks”) nach. Geleitet wird das PanelgesprĂ€ch von der Produzentin, Regisseurin, Drehbuchautorin und „Serial-Eyes“ Teilnehmerin Susannah Ward.

Mehr zu den DFFB-Sessions: LINK

Anna Winger
Drehbuchautorin
Agentur: LINK

Anna Stoeva
Drehbuchautorin
Crew United: LINK

Kristina Peter
Producerin
IMDB: LINK

Susannah Warnd
Regisseurin
IMDB: LINK

Ähnliche Folgen:
#94 | Webserien: Working on HAUSEN

Podcast-Episoden Recording / Mixing / Mastering by Matthias Steiert

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